HANNOVER (Dow Jones/ks)–Schon Mitte 2012 könnten die ersten Pick-Ups im Werk in Stöcken vom Band rollen, teilte die Tochter Volkswagen Nutzfahrzeuge am Mittwoch mit. Die geplanten 40.000 Amaroks sollen in Europa, Russland und anderen kleineren Ländern verkauft werden. Das sichert im Stammwerk mehr als 500 Arbeitsplätze. Der Aufsichtsrat muss der Entscheidung noch zustimmen.

VW baut den Amarok derzeit nur in Argentinien. “Wir sehen schon jetzt, dass die Nachfrage 2012 die Kapazität von 100.000 produzierten Amarok in Argentinien überschreitet”, hatte der Sprecher des Markenvorstandes VW Nutzfahrzeuge, Wolfgang Schreiber, auf der Nutzfahrzeugmesse in Hannover vor wenigen Tagen im Interview mit Dow Jones Newswires gesagt.

Doch selbst mit dann insgesamt 140.000 Pritschenwagen jährlich würde die Nutzfahrzeugtochter von Europas größtem Autobauer den Konkurrenten Toyota und Nissan hinterherfahren, die jeweils mehr als 200.000 Pick-Ups verkaufen. Weltweit werden jährlich zwei Millionen Mittelklasse-Pick-Ups verkauft. Volkswagen Nutzfahrzeuge baut neben dem Kleintransporter Crafter Modelle wie den T5, den Lieferwagen Caddy, den neuen Pritschenwagen Amarok oder den Gelände-Transporter Rockton.