Bei den Verhandlungen zum Haustarifvertrag hat die Volkswagen AG eine 2,2-prozentige Lohnerhöhung

Bei den Verhandlungen zum Haustarifvertrag hat die Volkswagen AG eine 2,2-prozentige Lohnerhöhung angeboten. Sie bezieht sich auf die Grundvergütung und könnte eine Laufzeit bis Februar 2016 haben. - Bild: VW

Der Haustarifvertrag, der am Donnerstag in zweiter Runde mit der IG Metall verhandelt wurde, gilt für rund 115.000 Beschäftigte der Werke in Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter, Emden und Kassel, sowie die Volkswagen Financial Services AG. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden, teilte VW mit, ein Termin werde noch festgelegt.

VW-Verhandlungsführer Martin Rosik, zugleich Leiter Personal der Sparte Volkswagen Pkw, sagte, das Unternehmen habe bei seinem Angebot “die zunehmend schwierige gesamtwirtschaftliche Lage auf vielen Märkten im Blick.” Die Mitarbeiter von Volkswagen sollten aber nicht schlechter dastehen als die der Wettbewerber.

Neben dem Gehaltsvorschlag sieht das Angebot auch die Einstellung von jeweils 1.400 Auszubildenden in diesem und kommenden Jahr vor, sowie den Start eines Dialogs mit der IG Metall über die Zukunft der Arbeit noch im ersten Halbjahr.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke