Laut Volkswagen hanledt es sich bei der neuen Fabrik um den modernsten Neubau seiner Art, der in einer Rekordzeit von nur 23 Monaten errichtet wurde.

Andreas Renschler, CEO Volkswagen Truck & Bus, bedankte sich im Namen des Konzerns für die hervorragende Zusammenarbeit aller an dem Bau Beteiligten. Dadurch sei es möglich geworden, diesen neuen, bedeutsamen Automobilstandort zu errichten.

Renschler unterstrich die Wichtigkeit des neuen Crafter und des neuen, 220 Hektar großen Werks für die strategische Ausrichtung der Volkswagen Nutzfahrzeug-Gruppe: „Mit der Neuentwicklung des neuen Crafter und dem Neubau mit einer Jahreskapazität von 100.000 Stück sind wir besser als je zuvor unterwegs im wachsenden Markt der großen Transporter.“ Durch den Fabrikneubau gibt es mit Volkswagen Nutzfahrzeuge (Crafter) und MAN (TGE) eine neue Kooperation beim Fahrzeugbau zweier Marken innerhalb der Volkswagen Nutzfahrzeug-Gruppe.

Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge, erklärte, die Marke habe die „doppelte Herausforderung“ – nämlich die Entwicklung eines überragenden Transporters und den gleichzeitigen Aufbau seiner modernen Produktionsstätte – souverän bewältigt. „Wir sind stolz auf die präzise und termintreue Realisierung dieses Projekts und vor allem auf die Menschen, die dies geschafft haben.“

Jens Ocksen, Vorstandsvorsitzender Volkswagen Poznań, erklärte, das neue Werk bilde eine Kombination „von hervorragend qualifizierten und hoch motivierten Beschäftigten mit modernen, effizienten und ergonomischen Produktionsprozessen“. Zwischenzeitlich sei das Werk eine der größten Baustellen Europas gewesen.

„Wir haben viele innovative Lösungen umgesetzt. Das Werk Września wurde zukunftsgerichtet erbaut - mit neuester Technik und dabei umwelteffizient.“ Erst kürzlich seien der Neubau, seine vorbildlichen Grünanlagen, Sozialeinrichtungen und seine Produktionsanlagen durch die 'Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen' ausgezeichnet worden.

Im neuen Werk werden rund 3.000 Personen beschäftigt sein. Durch die Entwicklung des Lieferantennetzes und des Dienstleistungssektors entstehen in der Umgebung des Werks darüber hinaus zahlreiche neue Arbeitsplätze.

Mit einem Volumen von 800 Millionen Euro für den Bau und die Produktionsanlagen ist der Standort Września die bislang höchste Auslandsinvestition in Polen.

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