Den Absatz des Volkswagen-Konzerns hat im Mai weiter die Nachfrageschwäche vor allem in Osteuropa

Den Absatz des Volkswagen-Konzerns hat im Mai weiter die Nachfrageschwäche vor allem in Osteuropa und Südamerika beeinträchtigt. - Bild: VW

Den Absatz des Volkswagen-Konzerns hat im Mai weiter die Nachfrageschwäche vor allem in Osteuropa und Südamerika beeinträchtigt.

Die Marken des Konzerns lieferten im vergangenen Monat zusammen rund 858.000 Fahrzeuge und damit 2,6 Prozent weniger Einheiten als im gleichen Monat des Vorjahres aus.

“Die uneinheitliche Entwicklung der Märkte prägt den bisherigen Jahresverlauf”, zitierte Volkswagen am Freitag den eigenen Vertriebsvorstand Christian Klingler in einer Mitteilung.

Absatz auch im Mai im Sinkflug

Schon im April, so musste Volkswagen Mitte Mai einräumen, fiel der Konzernabsatz gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent. Es war das erste Minus seit Dezember 2009. Fünfeinhalb Jahre legte Europas größter Autobauer nur zu. Und nun folgte der Einschnitt: Im Mai fiel das Minus sogar noch größer aus.

Das zeigen auch die Auslieferungszahlen für die einzelnen Regionen: Während der Absatz in Westeuropa ohne Deutschland im Zeitraum von Januar bis Mai um 6,3 Prozent und in Nordamerika um 5,6 Prozent wuchs, schrumpfte die Auslieferungszahl in Südamerika um 23,3 Prozent und in Zentral- sowie Osteuropa um 11,8 Prozent. Weltweit lieferte der Volkswagen-Konzern seit Jahresbeginn 4,2 Millionen Fahrzeuge aus. Das waren 0,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Massengschäft läuft besonders schlecht

Besonders schlecht verlief die Entwicklung im Massengeschäft: Wie Volkswagen schon am Donnerstag berichtet hatte, schrumpfte die Auslieferungszahl der PKW-Kernmarke VW im Mai um 5,9 Prozent auf 499.500 Fahrzeuge. Im Zeitraum von Januar bis Mai verkaufte die Marke rund 3 Prozent weniger Autos als ein Jahr zuvor.

Dow Jones Newswires/Handelsblatt/Guido Kruschke