Auf dem Weg an die Weltspitze muß Volkswagen einen Dämpfer verkraften. Im Januar lieferte VW Pkw

Auf dem Weg an die Weltspitze muß Volkswagen einen Dämpfer verkraften. Im Januar lieferte VW Pkw mit rund 507.000 Neuwagen weniger Fahrzeuge ab, als noch vor einem Jahr. - Bild: kru

Von der Marke Volkswagen Pkw wurden im Januar weltweit 507.100 Exemplare verkauft, 2,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Schlecht lief es unter anderem in China, wo mit 265.900 Autos 0,7 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft wurden. Deutlich schwächer war auch das Geschäft in Südamerika mit einem Minus von 18 Prozent auf 45.200 Fahrzeuge, während die USA mit 23.500 stabil blieben.

“Den auch zu Jahresbeginn weiter anhaltenden Unsicherheiten in einigen Regionen konnte sich Volkswagen nicht entziehen”, erklärte Vertriebsvorstand Christian Klingler.

Besonders schwierig zeigte sich die Situation in der Region Zentral- und Osteuropa. Grund war der schwache russische Markt, wo die Verkäufe um 28,3 Prozent auf 8.600 Autos einbrachen. Das konnte das starke Deutschland-Geschäft mit einem Plus von 3,4 Prozent auf 42.900 Autos nicht auffangen.

Dafür hatten die Volkswagen-Töchter Audi und Skoda zu Wochenbeginn kräftige Zuwächse vermeldet. Auch der Zuffenhausener Sportwagenbauer Porsche, eine Ertragsperle im Konzern, legte im Januar zu.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke