VW Amarok

Nach drei Wochen sind bereits mehr als die Hälfte der betroffenen Amarok-Fahrzeuge mit neuer Software ausgestattet. - Bild: Amarok

Drei Wochen nach Start der Umsetzung technischer Maßnahmen für die betroffenen EA189-Motoren in Deutschland seien mehr als 50 Prozent der "ersten Welle" abgearbeitet worden, teilte der DAX-Konzern am Donnerstag mit. Rund 4.300 Fahrzeuge des Modells Amarok seien mit einer neuen Motorsteuerungssoftware nachgerüstet worden.

Volkswagen hatte im Dezember dem deutschen Kraftfahrtbundesamt (KBA) die konkreten technischen Maßnahmen für die von der Stickoxid-Thematik betroffenen EA189-Motoren vorgestellt. Ende Januar begann das Unternehmen mit der Umsetzung der Maßnahmen für die Dieselmotoren mit 2,0 Liter Hubraum. Im Laufe der nächsten Monate soll die Umrüstung der Motoren mit 1,2 und 1,6 Liter Hubraum erfolgen.

Im März soll der Volkswagen Passat mit den betroffenen 2.0 TDI-Motoren folgen. Voraussichtlich zum Ende des zweiten Quartals wird mit den Umrüstungen bei den 1,2-Liter-Motoren begonnen. Zum Abschluss der Rückrufaktion ab dem dritten Quartal des Jahres soll dann die Umsetzung bei den Fahrzeugen mit 1,6-Liter-Motor erfolgen.

Volkswagen hatte vergangenes Jahr zugeben müssen, dass weltweit bei rund elf Millionen Dieselfahrzeugen mehrerer Marken eine Manipulationssoftware eingesetzt wurde, die den Stickoxid-Ausstoß im Testbetrieb zu niedrig auswies. Besonders in den USA drohen dem Konzern hohe Strafzahlungen und Schadensersatzforderungen.