Hubert Waltl, Vorstand der Marke Volkswagen für den Bereich „Produktion“, Juan Manuel Oliva

Hubert Waltl, Vorstand der Marke Volkswagen für den Bereich „Produktion“, Juan Manuel Oliva Raminéz, Gouverneur des Bundesstaates Guanajuato und Otto Lindner, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen de México bei der Grundsteinlegung in Silao (Bild: Volkswagen).

WOLFSBURG/SILAO (ks). Die Jahreskapazität ist auf 330.000 Aggregate ausgelegt. Das Investitionsvolumen für die Entwicklung des neuen Aggregates sowie die Errichtung des Standorts beträgt insgesamt 550 Mio Dollar (400 Mio Euro). Mittelfristig wird Volkswagen am Standort Silao rund 700 neue Mitarbeiter beschäftigen, so das Unternehmen. Darüber hinaus entstehen in der Region weitere Arbeitsplätze bei Zulieferern und im Logistikbereich.

Im Ausbau der Marktposition in Nordamerika sieht Volkswagen einen wesentlichen Baustein seiner weltweiten Wachstumsstrategie. In diesem Rahmen plant das Unternehmen, ab 2018 jährlich eine Mio Fahrzeuge in den USA zu verkaufen. Grundlage dafür sind auf die Bedürfnisse der US-Kunden zugeschnittene Fahrzeuge wie der neue Jetta und der neue Passat, die in den nordamerikanischen Werken mit hohem Lokalisierungsgrad produziert werden.

Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen de México, Otto Lindner, verwies auf das Wachstum der Automobilindustrie Mexikos in 2010, an dem Volkswagen mit insgesamt 435.000 im Land gebauten Fahrzeugen beteiligt war. „Silao ist für uns ein großer Schritt Richtung Zukunft. Wir setzen so neue Impulse für Wachstum und Beschäftigung in der mexikanischen Automobilindustrie”, sagte er.

Im Werk in Puebla werden aktuell die Modelle Volkswagen Jetta, Golf Variant und New Beetle produziert. In Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee startet im ersten Quartal 2011 die Produktion des speziell für den US-Markt entwickelten neuen Passat.