Synergieeffekte und Effizienzsteigerung sollen Volkswagen zu Einsparungen verhelfen. Foto:

Synergieeffekte und Effizienzsteigerung sollen Volkswagen zu Einsparungen verhelfen. Foto: Volkswagen AG

Zudem hat sich der DAX-Konzern für Europa und Nordamerika zu einem vollständigen Umstieg bei Diesel-Aggregaten entschieden. Die schnellere Umsetzung des Programms schaffe Spielraum für die Neuausrichtung, so VW. Die Verschlankung von Prozessen werde weiteres Kostensenkungspotenzial auch bei den Fixkosten erschließen. Bei Diesel-Aggregaten soll künftig auf die SCR- und AdBlue-Technologie zum frühestmöglichen Zeitpunkt umgestiegen werden. Nur noch die "umwelttechnisch besten Abgassysteme" sollen in den Diesel-Fahrzeugen zum Einsatz kommen, so Volkswagen. Im Endeffekt sollen somit nur noch Motoren mit moderner Stickstoffreduzierung zum Einsatz kommen.

Zudem soll die neue Generation des Phaeton zum reinen Elektroauto mit Langstreckentauglichkeit werden. Für das Kompaktsegment soll ein Elektrifizierungsbaukasten (MEB) konzipiert werden, der für mehrere Marken sowie für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge gleichermaßen geeignet ist und Synergien in weiteren Elektrofahrzeug-Projekten im Konzern nutzen kann. Dieses standardisierte System erlaube rein elektrische Reichweiten von 250 bis 500 Kilometern.

"Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass wir diese Innovationen für die Zukunft der Marke Volkswagen nur erfolgreich umsetzen können, wenn wir unser Effizienzprogramm und die Neuausrichtung der Produktpalette zum Erfolg führen", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Marke Volkswagen Pkw, Herbert Diess.