Fremdkörper könnten ein Spiralkabel, das zum Anschluss des Airbags diene, derart beschädigen,

Fremdkörper könnten ein Spiralkabel, das zum Anschluss des Airbags diene, derart beschädigen, dass der Airbag nicht mehr auslöse, heißt es in einer Information der NHTSA. - Bild: Volkswagen/You Tube Screenshot

Volkswagen ruft in den USA rund 420.000 Autos aus den Modelljahren 2010 bis 2014 in die Werkstätten zurück. Damit wurden die entsprechende Angaben der US-Fahrzeugsicherheitsbehörde NHTSA bestätigt, die den Rückruf gefordert hatte.

Der Schritt betreffe unter anderem Autos der Modelle Passat, Jetta und Golf, sagte der Sprecher weiter. Angaben zu den Kosten des Rückrufs machte er nicht. Nach den Angaben der US-Behörde, die der Volkswagen-Sprecher bestätigte, steht der Rückruf im Zusammenhang mit möglichen Schwierigkeiten an den Airbags.

Fremdkörper könnten ein Spiralkabel, das zum Anschluss des Airbags diene, derart beschädigen, dass der Airbag nicht mehr auslöse, heißt es in einer Information der NHTSA. Ein solcher Fall sei in der Praxis nach Kenntnis von Volkswagen bislang allerdings nicht aufgetreten, sagte der Unternehmenssprecher. Es handele sich bei dem Rückruf um eine Vorsichtsmaßnahme.

Der Sprecher schloss nicht aus, dass es auch außerhalb der USA zu Rückrufen wegen der Airbag-Schwierigkeiten kommen könnte. Derzeit prüfe Volkswagen die Situation. Das Unternehmen werde aus den Ergebnissen Schlüsse ziehen, sagte der Sprecher.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht