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Volkswagen muss in den USA Fahrzeuge wegen möglicherweise defekter Airbags des japanischen Herstellers Takata zurück. - Bild: VW

Die Marke wird in den USA rund 680.000 Autos der Modelljahre 2006 bis 2014 für Arbeiten an den Airbags in die Werkstätten rufen. Das sagte ein Sprecher des Herstellers am Mittwoch auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Angaben über die Kosten des Rückrufs machte der Sprecher nicht.

Airbags von Takata bringt die amerikanische Fahrzeugsicherheitsbehörde NHTSA mit weltweit mindestens zehn Todesfällen in Verbindung. Die Airbags können den Angaben zufolge vor allem in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit unvermittelt explodieren und dabei Trümmerteile in das Fahrzeuginnere schleudern. Seit Monaten rufen aus dem Grund viele Autohersteller Fahrzeuge zurück, die mit Takata-Airbags ausgestattet sind. Volkswagen schien zunächst nicht betroffen zu sein.

Ende Januar hatte die NHTSA aber Rückrufe weiterer rund 5 Millionen Autos in Aussicht gestellt. Davon ist außer Volkswagen unter anderem Daimler betroffen. Der Stuttgarter Hersteller teilte am Dienstag mit, in den USA rund 840.000 Fahrzeuge zurückzurufen, und erklärte, im Geschäftsjahr 2015 rund 340 Millionen Euro Rückstellungen wegen des Problems zu bilden.

Laut NHTSA sind neben weiteren Herstellern auch Audi und BMW von der Ausweitung der Rückrufaktion betroffen. Sprecher der Unternehmen antworteten bislang aber nicht auf Anfragen zum Umfang der zu erwartenden Nachbesserungen.