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Der Volkswagen-Konzern hat im Oktober seinen weltweiten Absatz um 4,7 Prozent auf 870.300 Fahrzeuge hochgeschraubt. - Bild: Pixabay

In den ersten zehn Monaten zeigten besonders die Märkte in China, Asien-Pazifik, Europa und Zentral- und Osteuropa ein Absatzwachstum. Weniger verkaufte der DAX-Konzern unterdessen in den USA und Südamerika.

Die Verkaufszahlen für den Volkswagen-Konzern umfassen die Marken Volkswagen Pkw, Audi, Skoda, Seat, Porsche, Volkswagen Nutzfahrzeuge, MAN und Scania. Bereits am Freitagmorgen hatten die Wolfsburger für ihre Stammmarke VW nach einem Zuwachs im Oktober für den bisherigen Jahresverlauf ein Plus von 1 Prozent auf 4,89 Millionen Fahrzeuge gemeldet.

Konzernweit setzte das Unternehmen in der Region Asien-Pazifik von Januar bis Oktober 3,5 Millionen Fahrzeuge ab, das war ein Plus von 8,9 Prozent. Davon wurden mit 3,2 Millionen Neuwagen 11,3 Prozent mehr Fahrzeuge an Kunden in China übergeben. Die Auslieferungen in der Region Asien-Pazifik stiegen im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 15,9 Prozent auf 390.300 Fahrzeuge. Davon entfielen 363.900 Fahrzeuge auf den chinesischen Markt, was einem Anstieg von 16,6 Prozent entsprach.

Weniger gut lief es unterdessen in den USA, wo der Konzern noch die Auswirkungen des Abgasskandals zu spüren bekommt. Im Oktober rutschte der Absatz um 9,5 Prozent auf 47.400 Fahrzeuge ab. Für den Zehnmonatszeitraum wies der Konzern somit einen Verkaufsrückgang auf dem US-Markt von 6,4 Prozent auf 473.400 Einheiten aus. In der Region Südamerika, insbesondere in Brasilien, bleibt die gesamtwirtschaftliche Situation nach Aussage von Volkswagen "weiter angespannt". In den ersten zehn Monaten verkaufte der Konzern in der Region 349.600 Fahrzeuge, ein Rückgang von 27,7 Prozent.