Auspuff

Sobald VW den Plan für einen Rückruf eingereicht habe, habe die Behörde 20 Tage Zeit, um den Plan zu prüfen oder Änderungen anzufragen. - Bild: paulina101/pixabay

Dafür habe Volkswagen 45 Tage Zeit. Betroffen sind Fahrzeuge von Volkswagen, Audi und Porsche der Modelljahre 2009 und neuere Modelle. Die CARB habe eine offizielle Untersuchung eingeleitet, hieß es. Ein Audi-Sprecher in den USA sagte, dass die Frist der Behörde nach der Ankündigung von Anfang November erwartet worden sei. Man arbeite an Lösungen und wolle diese der Behörde in der genannten Frist vorstellen. Audi ist für die betroffenen Motoren verantwortlich.

Audi hatte zuletzt eingeräumt, insgesamt drei Softwareprogramme im Rahmen der US-Zulassungsdokumentation nicht offengelegt zu haben. "Eines davon wird nach geltender US-Gesetzgebung als Defeat Device betrachtet." Unter einem Defeat Device wird eine Funktion verstanden, die die Wirksamkeit der Abgasnachbehandlung unzulässig einschränkt. Die Kosten für die Nachbesserung schätzt die Volkswagen-Tochter auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Einbau der Programme ist nicht illegal

Ein Sprecher der kalifornischen Umweltbehörde sagte, dass der Einbau der drei Programme grundsätzlich nicht illegal sei. Audi habe aber diese Programme nicht offengelegt, was ein Verstoß sei. Sobald VW den Plan für einen Rückruf eingereicht habe, habe die Behörde 20 Tage Zeit, um den Plan zu prüfen oder Änderungen anzufragen.

Der von Audi entwickelte Motor wurde ab dem Modelljahr 2009 in den Audi-Modellen A6, A7, A8, Q5 und Q7 für den US-Markt eingebaut. Volkswagen setzt das Aggregat im Touareg und Porsche seit dem Modelljahr 2013 im Cayenne ein. Alle betroffenen Modelle seien technisch sicher und fahrbereit, so Audi vor wenigen Tagen.