Der für internationale Koordination zuständige Volkswagen-Manager Hans Demant versuchte auf dem

Der für internationale Koordination zuständige Volkswagen-Manager Hans Demant versuchte auf dem Automobil Forum in Graz im Streit mit Suzuki die Wogen zu glätten (Bild: Heinz A. Pachernegg)

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–”Suzuki und Volkswagen haben komplementäre technologische Ansätze. Aber die Industrielogik stimmt nach wie vor”, so Demant laut der AUTOMOBIL-PRODUKTION (zum vollständigen Artikel). Er bekräftigte zudem, dass die Rückgabe des VW-Anteils von knapp 20% an den Japanern nicht in Frage komme und stellte klar, dass die Ziele für 2018 nicht vom Erfolg der Zusammenarbeit abhängen. Bis spätestens 2018 will der DAX-Konzern die Marke von 10 Mio verkauften Autos knacken und damit zum größten Hersteller der Welt aufsteigen.

Vergangene Woche waren die seit Monaten andauernden Streitigkeiten der beiden Automobilhersteller endgültig eskaliert, als Suzuki Volkswagen des mehrfachen Vertragsbruchs bezichtigt hatte. Mitte September hatten die Wolfsburger Suzuki ihrerseits vorgeworfen, sich nicht an bestehende Kooperationsverträge gehalten zu haben. Suzuki kündigte daraufhin an, sämtliche Beziehungen zu den Niedersachsen abbrechen und die wechselseitige Kapitalverflechtung auflösen zu wollen.