Volkswagens Finanzchef Hans Dieter Pötsch hat bekräftigt, dass der Konzern an seinem Anteil an

Volkswagens Finanzchef Hans Dieter Pötsch hat bekräftigt, dass der Konzern an seinem Anteil an Suzuki festhalten will (Bild: Volkswagen).

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–Bereits seit Monaten schwelt ein Streit zwischen den beiden Unternehmen, die Ende 2009 eine Partnerschaft vereinbart hatten. Die Parteien werfen sich mittlerweile gegenseitig Vertragsbruch vor. Suzuki will seither die wechselseitige Kapitalverflechtung auflösen, VW dagegen nicht. Die Wolfsburger sehen Suzuki weiter als attraktives Investment und sind nach eigenem Bekunden weiter an einer Zusammenarbeit interessiert.

Im Zwischenbericht zu den ersten neun Monaten erklärte Volkswagen am Donnerstag, die bilanzielle Abbildung der Suzuki-Beteiligung umgestellt zu haben, da Suzuki die Zusammenarbeit beenden will. Durch die zurzeit nicht absehbare Reetablierung einer Kooperation sei bis auf weiteres die Möglichkeit nicht mehr gegeben, maßgeblichen Einfluss auf die Japaner zu nehmen. Daher werde die Beteiligung nun nicht mehr nach der Equity-Methode bilanziert sondern unter den Posten “Sonstige Beteiligungen” nach dem Zeitwert der Anteile.