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Volkswagen will die Investitions- und die Entwicklungskostenquote bis 2020 auf je sechs Prozent senken. - Bild: Pixabay

Wie der Volkswagen Konzern mitteilte, passe man so die Finanzplanung den aktuellen Entwicklungen an und schaffe eine solide Grundlage für die Umsetzung seiner Zukunftsagenda "Togehter – Strategie 2025". Im Jahr 2015 hatte die Investitionsquote im Konzernbereich Automobile noch 6,9 Prozent betragen. Zudem bestärke die Schwerpunktsetzung bei den Investitionen die Neuausrichtung des VW Konzerns.

So konnten bereits im laufenden Geschäftsjahr die Investitionen in nicht produktbezogene Bereiche um rund eine Milliarde Euro gesenkt werden. "Wir stellen die Weichen für den Volkswagen Konzern der Zukunft", so Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft.

"Um ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu werden, treiben wir Zukunftsthemen wie die Elektromobilität, die digitale Vernetzung oder neue Mobilitätsdienste entschlossen und mit den nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet voran", sagte der Konzernchef. "Gleichzeitig investieren wir stärker mit Augenmaß und setzen klare Prioritäten. Der Volkswagen Konzern wird fokussierter – auch bei den Investitionen und Entwicklungsaufwendungen."

Die gesamte Automobilbranche steht laut VW vor einem grundlegenden Wandel: Der Übergang vom Verbrennungsmotor zur Elektromobilität sowie neue Konzepte für Mobilitätsdienstleistungen stellten alle Hersteller vor große Herausforderungen. Der Volkswagen Konzern will sich dabei mit seiner Strategie als treibende Kraft beim Aufbau der Elektromobilität positionieren und bis 2025 mehr als 30 reine E-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen.

Volkswagen wird nach eigener Aussage wichtige Zukunftsprojekte auf den Weg bringen: Etwa das Autonome Fahren und die Entwicklung eines Self-Driving-Systems (SDS), den Ausbau der Batterietechnologie zu einer Kernkompetenz im Konzern sowie auch den Ausbau der bereits verkündeten neuen Konzernmarke für Mobilitätsdienstleistungen. Wie schon in der Vergangenheit wird ein wesentlicher Anteil der geplanten Investitionen in den kommenden Jahren in die 28 deutschen Standorte fließen.

Nicht im Konsolidierungskreis und damit nicht in den genannten Planungen enthalten sind die Gemeinschaftsunternehmen in China. Diese Joint-Venture-Gesellschaften finanzieren die Investitionen in Werke und Produkte aus eigenen Mitteln.

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