VW Montage

Europas größter Autobauer Volkswagen hat im ersten Quartal im Zuge des Abgasskandals unterm Strich deutlich weniger verdient. - Bild: VW

Im Vorjahr waren es noch 2,89 Milliarden Euro. Analysten hatten dem Konzern mit 2,45 Milliarden Euro mehr zugetraut. Operativ fiel der Gewinn jedoch deutlich besser aus als von Analysten erwartet. Die Prognose bestätigte der Konzern.

Der operative Gewinn stieg auf 3,44 Milliarden Euro, nach 3,33 Milliarden im Vorjahr. Im operativen Gewinn sind jedoch auch positive Sondereinflüsse von 300 Millionen Euro enthalten, unter anderem für die währungsbedingte Anpassung der für den Abgasskandal gestellten Rückstellungen, hieß es in der Mitteilung weiter. Bereinigt um diese Sondereffekte wäre der operative Gewinn auf 3,13 (Vorjahr 3,33) Milliarden gesunken.

Analysten hatten VW durchschnittlich nur einen operativen Gewinn von 2,73 Milliarden Euro zugetraut.

Vor Steuern verblieben noch 3,20 Milliarden nach 3,97 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatz blieb mit 50,964 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert von 52,735 Milliarden zurück. Analysten hatten mit einem Umsatz von 51,738 Milliarden gerechnet.

Die eigenen Ziele für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen. Demnach erwartet der VW-Konzern, die Auslieferungen auf dem Niveau des Vorjahres zu halten. Der Umsatz auf Konzernebene dürfte um bis zu 5 Prozent unter dem Wert aus dem vergangenen Jahr liegen, die operative Rendite dabei eine Spanne zwischen 5,0 und 6,0 Prozent erreichen.

Weitere Details zur neuen Konzernstrategie oder zum Stand der Rechtsstreitigkeiten in den USA wurden nicht mitgeteilt.