Volvo,Regierungsfahrzeuge,Verkauf

Volvo will künftig keine Regierungsfahrzeuge mehr bauen. - Bild: Volvo

Jan Gurander, Deputy Chief Executive und Chief Financial Officer bei Volvo, sagte, er sei sich sicher, dass ein neuer Eigentümer besser geeignet wäre, das Geschäft auf eine nächsthöhere Stufe zu führen. Der Konzern hat nun Vorbereitungen zur Desinvestition des Geschäfts eingeleitet.

Das Geschäft, das unter den Namen "Governmental Sales Business" läuft, umfasst die Produktion von in Sonderausführung hergestellter Fahrzeuge für Regierungen, die Verteidigungsbranche, Friedenstruppen und Hilfsorganisationen.

Das Geschäft leistet einen Konzernumsatzbeitrag von 1,5 Prozent und das waren 2015 rund 4,7 Milliarden Schwedische Kronen, umgerechnet 472,96 Millionen Euro. In dem Geschäft arbeiten rund 1.300 Mitarbeiter, die meisten davon in Frankreich.

Die Schweden mussten jüngst einen Rückgang bei ihren Lkw-Verkäufen hinnehmen, weil in Südamerika und Asien die Nachfrage schwächelt. Volvo-Chef Martin Lundstedt arbeitet daran, die Ausrichtung des Konzerns zu verändern und die Produktpalette zu vereinfachen. Ein eingeleitetes Restrukturierungsprogramm soll Jahreseinsparungen von 10 Milliarden Kronen bis Ende 2016 einbringen. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden