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VW muss sich mittlerweile mit rund 1.400 Schadenersatzklagen herumschlagen, die am Landgericht Braunschweig anhängig sind. - Bild: Mahal/Pixabay

Mit Ausnahme zweier Klagen von institutionellen Anlegern mit einem Streitwert über 2 Milliarden Euro handele es sich dabei überwiegend um Klagen von Privatanlegern.

Dazu kämen weitere gebündelte Klagen institutioneller Anleger und eine Vielzahl von Klagen privater Anleger und Gesellschaften. Zudem seien Klagen des Bayerischen Pensionsfonds, des Versorgungsfonds des Bundeslandes Baden-Württemberg, des Sondervermögens Rücklagen des Landes Hessen und der USA eingegangen.

Den Streitwert aller derzeit anhängigen Verfahren bezifferte das Landgericht auf insgesamt rund 8,2 Milliarden Euro.

Das Gericht bekräftigte in diesem Zusammenhang, dass mit der Bekanntmachung des am Oberlandesgericht Braunschweig anhängigen Musterverfahrens aufgrund der zunächst noch erforderlichen Verfahrensschritte frühestens im vierten Quartal gerechnet werden kann.

Der Wolfsburger Konzern hatte vor gut einem Jahr eingeräumt, dass weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine Schummelsoftware zum Einsatz kam, um Abgaswerte zu manipulieren. Als dies an die Öffentlichkeit gelangte, brach der Aktienkurs des Konzerns ein; viele Anleger verloren Geld.