VW Passat

Volkswagen hat in den USA abermals Schwierigkeiten mit der Qualität seiner Fahrzeuge: Der Hersteller ruft in dem Land bis zu rund 91.000 Fahrzeuge des Modells Passat aus den Modelljahren 2012 bis 2014 zurück. - Bild: VW

Das geht aus Unterlagen hervor, die die US-Fahrzeugsicherheitsbehörde NHTSA am Freitag veröffentlichte.

Betroffen sind demnach Autos mit Dieselmotor. Bei diesen könne wegen Schwierigkeiten mit dem Anschluss eines Sensors am Unterboden ein Kurzschluss entstehen, warnt Volkswagen auch in einer Notiz an amerikanische Händler. In der Folge könne es zu einer Überhitzung und in seltenen Fällen zu einem Brand kommen.

Volkswagen muss vor allem in den USA derzeit auch mit den Folgen des Skandals um manipulierte Abgaswerte umgehen. Der Autokonzern ist Schadensersatzforderungen Hunderter Kunden ausgesetzt. Er dürfte wegen der Manipulationen zudem hohe Strafen zahlen müssen. Noch immer ist unklar, wie Volkswagen die rund 600.000 von dem Skandal betroffenen Fahrzeuge in den USA so umbauen will, dass sie künftig den amerikanischen Abgasvorschriften entsprechen.

Unabhängig davon hat Volkswagen in den USA jüngst mehrfach Rückrufe wegen Qualitätsschwierigkeiten angekündigt. Vor wenigen Tagen etwa berichtete das Unternehmen von Problemen mit den Batterien in der elektrisch angetriebenen Version des Golf. Die Besitzer von rund 5.500 Fahrzeugen sollen ihre Autos deshalb in die Werkstätten bringen.