Volkswagen

Der Volkswagen-Konzern geht von insgesamt rund 800.000 betroffenen Fahrzeugen aus, die von den manipulierten CO2-Werten betroffen sind. - Bild: Volkswagen

Der Konzern geht weiter von insgesamt rund 800.000 Fahrzeugen aus, davon entfallen rund 430.000 Fahrzeuge auf das aktuelle Modelljahr 2016. Betroffen seien bestimmte Modelle von Audi, Seat, Skoda und VW.

Um zeitnah eine mögliche Neubewertung der CO2-Angaben der Fahrzeuge voranzutreiben, würden die zuständigen Behörden über die aktuellen Erkenntnisse informiert, hieß es weiter. Die nächsten Schritte sähen beispielsweise für die Marke Volkswagen eine Festlegung der neuen CO2-Angaben unter Aufsicht des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) vor.

Im Laufe der Woche würden zudem die nationalen Kunden-Informationsseiten der Marken im Internet um die CO2-Thematik erweitert. Die Kunden könnten sich dann dort durch Eingabe der Fahrzeug-Identifikationsnummer darüber informieren, ob ihr Fahrzeug betroffen ist.

Inwieweit Modelle der Vorjahre betroffen seien, werde in Abstimmung mit den Behörden weiter untersucht. Der VW-Konzern sei zudem bereits im Austausch mit den Finanz- und Steuerbehörden der jeweiligen Länder, damit alle im direkten Zusammenhang mit der CO2-Thematik entstehenden Steuermehrbelastungen direkt dem VW-Konzern in Rechnung gestellt würden und nicht den Kunden.