Stephan Weil

Die Ergebnisse aus dem Jones-Day-Bericht sollen zunächst in der nächsten Sitzung im VW-Aufsichtsrat vorgestellt werden, wie Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil am 15. April erklärte. - Bild: VW

Das teilte das Unternehmen am Freitag nach einer Sitzung des Konzernaufsichtsrats mit. Die Entscheidung begründete Volkswagen vor allem mit laufenden Untersuchungen durch US-amerikanische Behörden.

Eine Veröffentlichung von Untersuchungsergebnissen der Kanzlei Jones Day könnte nach Ansicht von Volkswagen etwa ein Entgegenkommen des amerikanischen Justizministeriums bei der Bemessung von Strafen gegen den Konzern gefährden.

Ein Volkswagen-Sprecher hatte gegenüber Dow Jones Newswires noch in dieser Woche bekräftigt, der Konzern wolle bis Ende April Einblick in die Jones-Day-Untersuchungen geben. Informierte Personen berichteten allerdings, das US-Justizministerium habe Volkswagen vor einer entsprechenden Veröffentlichung gewarnt.

Volkswagen hatte wiederholt erklärt, sich bis spätestens Ende April zur Schuldfrage zu äußern. Dieser "substanzielle Bericht" sollte darlegen, wie die Ereignisse um den Einsatz des Betrugsprogramms abliefen und welche Abteilungen und Hierarchien eingebunden waren.