Pötsch Müller Volkswagen

Vorstand und Aufsichtstrat des Volkswagen-Konzerns haben am Montag ihre Bereitschaft erklärt, mit den Arbeitnehmervertretern über "verbindliche Standortsicherungspakete" zu beraten. - Bild: VW

Verhandlungen über einen Pakt für die deutschen Werke des Autokonzerns hatte in der vergangenen Woche der Volkswagen-Betriebsrat gefordert - und dem VW-Markenvorstand zugleich mangelnde Verlässlichkeit vorgeworfen.

Das Präsidium des Aufsichtsrats und der Konzernvorstand begrüßten die Initiative der Arbeitnehmer, ließ sich Volkswagen-Chef Matthias Müller am Montag in einer Mitteilung zitieren. Die wichtigsten Mitglieder des Konzern-Kontrollgremiums hätten einstimmig ihre Unterstützung für eine "Volkswagen 2025" genannte Initiative erklärt, sagte den Angaben zufolge der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, der Mitglied des Aufsichtsrats ist.

Auf der Grundlage einer "gemeinsam erarbeiteten Strategie" sollten Arbeitnehmer und Konzernchefs "langfristige Perspektivziele" für die deutschen Standorte festlegen, teilte Volkswagen mit. "Ich bin überzeugt, dass es gelingen wird, gute Lösungen für VW, seine Beschäftigten und die Aktionäre zu finden", sagte laut der Mitteilung das Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Porsche.