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Volkswagen rutscht immer tiefer in die Krise. Europas größter Autokonzern hat in der Abgasaffäre eine neue milliardenschwere Baustelle. - Bild: kru

Das teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Nach derzeitigem Erkenntnisstand könnten davon rund 800.000 Fahrzeuge des Konzerns betroffen sein. Die wirtschaftlichen Risiken lägen einer ersten Schätzung zufolge bei rund zwei Milliarden Euro.

Eine verlässliche Bewertung des Umfangs der Unregelmäßigkeiten sei derzeit nicht möglich, hieß es von VW weiter. Der Vorstand werde unverzüglich mit den zuständigen Zulassungsbehörden über die Konsequenzen dieser Feststellungen sprechen. Dies soll zu einer verlässlichen Bewertung der rechtlichen und in der Folge wirtschaftlichen Konsequenzen des bislang nicht vollständig aufgeklärten Sachverhalts führen.

Volkswagen ist bestrebt, nach Absprache mit den zuständigen Behörden schnellstmöglich eine Klärung der weiteren Vorgehensweise sowie eine korrekte Einstufung der CO2-Werte bei den betroffenen Fahrzeugen vorzunehmen.

Der Konzern kämpft bereits mit einem Skandal wegen des Einsatzes einer Software zur Manipulation von Emissionen bei Abgastests.

Die VW-Aktie gab im nachbörslichen Handel in einer ersten Reaktion nach. Bei einem Kursminus von 2 Prozent seien aber auch schon wieder Käufer hereingekommen, berichtete ein Händler.