Reiner Elektro-Motor, Allradantrieb, vollautomatisches Fahren, null Emission – leider ist der VW I.D. Buzz ein reines Showcar und wird laut VW so nicht in Serie gehen.

Reiner Elektro-Motor, Allradantrieb, vollautomatisches Fahren, null Emission – leider ist der VW I.D. Buzz ein reines Showcar und wird laut VW so nicht in Serie gehen. - Bild: VW

"Wir gehen fest davon aus, dass vor allem in den amerikanischen Ballungsräumen an Ost- und Westküste die Elektrifizierung schnell vorankommt", sagte der Vertriebschef der Kernmarke VW Pkw der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Automesse in Detroit. Das sei eine "Chance, große Segmente schnell mit Volkswagen wieder zu besetzen und damit vor der Welle zu sein und nicht dahinter".

Ungeachtet der prognostizierten Abschwächung des US-Marktes könne die Marke dort auch 2018 zulegen. Das Vorhaben sei ambitioniert. "Wir sind aber sicher, 2018 ein gutes Wachstum erreichen zu können", erklärte Stackmann. Mit Blick auf den anhaltenden Trend zu SUVs betonte er, auch die klassischen US-Kernsegmente wie Limousinen seien wichtig. "Wenn wir hier im Markt vom Nischenhersteller zum wirklichen Volumenhersteller werden wollen, müssen wir die großen Felder aktiv besetzen", sagte Stackmann mit Verweis auf den neuen Jetta.

2017 hatte VW den Absatz in den USA, wo 2015 der Abgasskandal rund um manipulierte Dieselmotoren aufgeflogen war, um 5,2 Prozent auf 340 000 Autos gesteigert. Dagegen sank die Zahl der ausgelieferten Wagen im Dezember um 18,7 Prozent auf rund 30 300 Stück. Stackmann erklärte das mit der Abgasaffäre und dem Rückkauf von Dieselautos Ende 2016: Teils hätten Kunden danach wieder einen VW gekauft, und dieses positive Ergebnis habe VW nicht wieder erreichen können. Das liege auch am Modellwechsel beim Jetta, auch der Golf komme noch.

Elektroautos bezeichnete Stackmann als "wichtigen Baustein für die Zukunft": "In Sachen Ladeinfrastruktur tut sich viel im Land, damit sinken die Barrieren für den Eintritt in die Elektromobilität." Bis 2020 will VW mit der elektrischen ID-Modellfamilie auf dem Markt sein - den Auftakt macht das SUV-Modell ID Crozz. Der Diesel sei in den USA nach der Abgasaffäre auf absehbare Zeit keine Option mehr.

  • Ferrari

    Neue Modelle und Produkt-Innovationen lösen im Weltautomarkt im Jahre 2018 keine außerordentlichen Nachfrageerhöhungen aus. Das ist eine der Kernaussagen der Studie des CAR-Center Automotive Research. Modelle wie dieser Ferrari sind aber sicher überall auf der Welt begehrt. - Bild: Pixabay

  • Rom, Italien

    Platz 10: Italien. 2018 werden die Autobauer laut Studie rund 1.993.000 Autos in Italien absetzen. - Bild: Pixabay

  • Kanada, Highway

    Platz 9: Kanada. Im zweitgrößten Staat der Erde werden die Automobilhersteller 2018 laut einer Studie von Prof. Ferdinand Dudenhöffer circa 2.045.000 Autos verkaufen. - Bild: Pixabay

  • Paris, Frankreich

    Platz 8: Frankreich. Zwischen Ärmelkanal und Mittelmeer, Vogesen und Biskaya werden die OEMs 2018 rund 2.113.000 Pkw in Kundenhand übergeben. - Bild: Pixabay

  • Rio de Janeiro, Brasilien

    Platz 7: Brasilien. Im größten Land Südamerikas werden die Autobauer laut Dudenhöffer-Studie rund 2.192.000 Autos im Jahr 2018 verkaufen. - Bild: Pixabay

  • London, England

    Platz 6: Großbritannien. Im Insel-Königreich werden die OEMs 2018 ungefähr 2.507.000 Autos absetzen. - Bild: Pixabay

  • Berlin, Deutschland

    Platz 5: Deutschland. 2017 noch auf Platz 4, 2018 nur noch Platz 5. In der Bundesrepublik werden die Autobauer 2018 rund 3.388.000 Autos verkaufen. - Bild: Pixabay

  • Taj Mahal, Indien

    Platz 4: Indien. Das Land wird Deutschland 2018 beim Auto-Absatz überholen. Ungefähr 3.541.000 Autos werden die OEMs 2018 in Indien in Kundenhand übergeben. - Bild: Pixabay

  • Tokyo, Japan

    Platz 3: Japan. 4.459.000 Autos werden die OEMs 2018 laut Studie im japanischen Kaiserreich absetzen. - Bild: Pixabay

  • New York, USA

    Platz 2: USA. In den Vereinigten Staaten werden die Automobilhersteller laut Dudenhöffer-Prognose rund 16.930.000 Auots verkaufen. - Bild: Pixabay

  • China, Peking

    Platz 1: Unangefochtener Absatzchampion bleibt China. In der Volksrepublik werden die OEMs laut Dudenhöffer im Jahr 2018 gut 25.750.000 Autos absetzen. - Bild: Pixabay