Volkswagen Passat USA

VW hat hunderten von Händlern in den USA, die von den Auswirkungen des Diesel-Skandals betroffen sind, die Zahlung einer Entschädigung versprochen. - Bild: VW

Dies berichteten Händler, die sich am Freitag mit VW in den USA getroffen haben.

Ein Vorstandsmitglied von VW in den USA habe dieses Versprechen bei einem Treffen mit mehr als 150 betroffenen Händler aus dem Nordosten der USA im Renaissance Hotel in Newark gegeben, das rund drei Stunden gedauert haben soll.

Das Treffen sei das erste dieser Art in den USA gewesen, dem noch eine ganze Reihe von weiteren folgen sollen. VW halte diese Treffen ab, um die betroffenen Händler darüber zu informieren, wie Volkswagen die im letzten Monat mit Kunden und staatlichen Behörden vereinbarte Zahlung von 15 Milliarden US-Dollar einsetzen wolle.

Den Händlern sei am Freitag die Umsetzung des Programms mit dem Namen "The TDI Settlement Programm" vorgestellt worden. Dazu gehöre sowohl ein Rückkauf von Fahrzeugen von betroffenen Kunden als auch eine Reparatur. Das Programm betreffe rund 500.000 Dieselfahrzeuge in den USA sowie weitere 12.000 Fahrzeuge, die von den Händlern nicht verkauft werden konnten. Dies geht aus Dokumenten hervor, die den betroffenen Händlern am Freitag ausgehändigt wurden.

Sollten die Regulierungsbehörden den Plänen zustimmen, könnte das Programm im Oktober starten und bis Dezember 2018 dauern. Volkswagen wollte sich zu Details von Vereinbarungen mit den US-Händlern nicht äußern.

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