Matthias Müller VW

„Die USA sind und bleiben ein Kernmarkt für den Volkswagen Konzern", bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller am Sonntag vor der Presse in Detroit.

Der Volkswagen Konzern hält in unveränderter Form an seinem Engagement und seinen Investitionsplänen in den USA fest - und legt sogar noch eine Schippe drauf:

Zusätzlich zu den bisherigen Investitionen von mehr als einer Milliarde US-Dollar in den Standort Chattanooga/Tennessee plant Volkswagen dort weitere Investitionen in Höhe von 900 Millionen US-Dollar für die Produktion eines neuen Midsize-SUV, die Ende des laufenden Jahres beginnen soll. Dadurch schafft Volkswagen nach eigenen Aussagen rund 2.000 neue Arbeitsplätze in den USA.

"Die USA sind und bleiben ein Kernmarkt für den Volkswagen Konzern", bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller am Sonntag vor der Presse in Detroit - dem Vorabend der dort stattfindenden „North American International Motor Show".

Die Produktion des Audi Q5 im mexikanischen San Josè startet zudem, wie geplant, in diesem Frühjahr. Schon im vergangenen Jahr hatte Porsche Cars North America sein neues US-Hauptquartier und ein Experience Center in Atlanta eröffnet. Dafür investierte die Sportwagenmarke 100 Millionen US-Dollar.

Ein weiterer Baustein der Nordamerika-Strategie des Konzerns ist die Langversion des neuen Tiguan, die ab 2017 im Werk Puebla/Mexiko vom Band rollen soll. Müller räumte jedoch ein: "Volkswagen muss die USA noch besser verstehen lernen." Dazu soll nicht zuletzt auch das neue Entwicklungszentrum in Chattanooga beitragen.