Karlheinz Blessing

Der Personalvorstand des Volkswagen-Konzerns, Karlheinz Blessing, betont, dass es durch Digitalisierung und Elektrifizierung in der Automobilindustrie künftig neue Aufgaben- und Arbeitsfelder geben wird. - Bild: VW

"Es wird neue Aufgaben geben, aber andere werden schrittweise wegfallen", sagte VW-Personalchef Karlheinz Blessing dem Handelsblatt. Er versprach: "Wir wollen bei der Transformation ein Maximum an Arbeitsplätzen und alle Standorte erhalten."

"Wo es möglich ist, werden wir frei werdende Arbeitsplätze nicht wiederbesetzen", wenn etwa die ersten Mitarbeiter aus der Babyboomer-Generation ab 2019 in Rente gingen, sagte Blessing. "Sollten darüber hinaus Stellenreduzierungen nötig werden, haben wir gute Erfahrungen mit zurückhaltenden Einstellungen, Qualifizierungsmaßnahmen und Altersteilzeitangeboten gemacht." Betriebsbedingten Kündigungen gebe es bei Volkswagen nicht. Eine Zahl der betroffenen Arbeitsplätze zu nennen, "wäre spekulativ", so Blessing.

Der Wandel werde sich künftig besonders auf die Standorte auswirken, die Getriebe und Verbrennungsmotoren fertigen. "Das lassen wir natürlich nicht einfach geschehen. Wir arbeiten intensiv an einem Konzept, das auch diese Standorte zukunftsfest macht." Standortschließungen stünden weder in Deutschland noch im Ausland zur Debatte.