PARIS (Dow Jones/rm). Der Indikator fiel gegenüber dem Vormonat um 0,1 auf 103,4 Punkte, wie es in einer Mitteilung der Organisation vom Freitag heißt. Damit lag der Index um 8,5 Zähler über seinem Stand vom Juni vergangenen Jahres. Die OECD verwies darauf, dass der Hochpunkt im Wachstumszyklus womöglich erreicht wurde.

Frankreich, Italien, China und Indien dürften nach Einschätzung der Organisation mit Sitz in Paris in den kommenden Monaten unter ihrer jeweiligen Trendrate wachsen. In Japan und Russland sei eine verlangsamte Expansion zu erwarten, erklärte die OECD weiter. In Großbritannien sei der Wachstumshöhepunkt erreicht, und auch für Brasilien, Kanada und die USA gebe es Anzeichen für ein Erreichen des Hochpunkts im Wachstumszyklus. Der Frühindikatorenindex für Deutschland weise unterdessen weiterhin auf eine relativ robuste Expansion.

Unter den aufgeführten Ländern registrierte Deutschland den stärksten Indexanstieg gegenüber Mai – um 0,6 Zähler auf 106,8. Für die gesamte Eurozone ergab sich eine Verbesserung um 0,1 auf 104,4. Beim Frühindikator für die USA wies die OECD den ersten Rückgang seit Februar 2009 aus, der Index fiel gegenüber Mai um 0,1 auf 103,0. Für China wurde ein Indexwert von 102,3 (minus 0,4) festgehalten, für Indien von 100,5 (minus 0,4).