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Eine Tochter der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway des US-Investors Warren Buffett übernimmt den deutschen Mittelständler Wilhelm Schulz. - Bild: USA-International-Trade-Administration

Das Unternehmen setzte im vergangenen Jahr 200 Millionen Euro um und beschäftigt 320 Mitarbeiter in Deutschland sowie 200 in den USA, sagte Floeth weiter. Der Deal sei für beide Seiten ein "positiver Weg", um in den globalen Märkten voranzukommen.

Der Zukauf ist der zweite des Milliardärs Buffett in Deutschland. Berkshire Hathaway erkunde weitere mögliche Akquisitionen in Deutschland, sagte die Investmentberaterin Zypora Kupferberg, die für Buffetts Portfoliomanager Ted Weschler mögliche Ziele in Europas größter Volkswirtschaft ausmacht.

Die Beteiligungsgesellschaft suche nach Unternehmen, die sie übernehmen könne, wie sie sind: "nach 'Perlen' - nicht nach Unternehmen, die restrukturiert werden müssen", sagte Kupferberg über den deutschen Markt.

Der erste Zukauf von Berkshire Hathaway war im Jahr 2015 die Detlev Louis Motorradvertriebs GmbH, ein Händler von Motorradausrüstung und -zubehör, für etwas mehr als 400 Millionen Euro.

Ein Sprecher der Berkshire-Tochter Precision Castparts lehnte eine Stellungnahme zum Kauf von Wilhelm Schulz ab.

Das Handelsblatt hatte zuerst über die Transaktion berichtet.