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Viele deutsche, mittelständische Firmenchefs suchen einen Nachfolger. - Bild: Pixabay

So lautet das zentrale Ergebnis des aktuellen Reports „Unternehmensnachfolge“ der Beratungsgesellschaft BWS.

Für die Studie hat die Beratungsgesellschaft 100 mittelständische Firmen befragt. Demnach geht die Hälfte der Befragten fest davon aus, dass mehr als 100.000 deutsche Mittelständler in den nächsten zehn Jahren eine Nachfolgeregelung benötigen. Gut 45 Prozent schätzen, dass es sogar mehr als 200.000 Firmen sind.

Zwei Drittel sehen die aggressivsten Aufkäufer deutscher Unternehmen aus China kommen. 54 Prozent beklagen den Ausverkauf an die USA. 41 Prozent warnen vor dem Verkauf an russische Investoren (Mehrfachnennungen waren in der Umfrage ausdrücklich erlaubt). Firmenaufkäufe innerhalb der Europäischen Union stuft eine Mehrheit von 61 Prozent als weniger interessant ein.

Nachfolger aus der eigenen Familie

„53 Prozent der mittelständischen Firmenchefs suchen die Nachfolge in der Familie“, erläutert BWS-Chef Peter Hertweck die Studienergebnisse. Lediglich 14 Prozent wollen von vornherein einen Externen ins Unternehmen bringen.

Der Verkauf an einen Investor stellt nicht einmal für 8 Prozent der Mittelständler die bevorzugte Lösung dar. „Aber wenn sich kein Nachfolger im eigenen Beritt findet, müssen sich die Firmen natürlich anderweitig umschauen“, sagt BWS-Chef Hertweck.

So können sich laut Report immerhin 23 Prozent der Befragten sogar den Gang an die Börse als Option vorstellen.

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