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Berater bei der Arbeit: Die Tagessätze der Consultant-Branche schwanken gewaltig je nach Auftrag. - Bild: Pixabay

Die in Rechnung gestellten Tagessätze differenzieren je nach Auftragsgröße, Spezialisierung, Komplexität oder strategi-scher Bedeutung der Projekte und steigen je nach Unternehmensgröße und Hierarchieebene. Die Bandbreite der Honorare ist daher insgesamt sehr groß. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz beispielsweise für den Einsatz eines Projektleiters (Hierarchiestufe Manager und Senior Manager) über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro.

Die vergleichbaren Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro. Je nach Projektsituation können sie in allen Beratungs-segmenten auch deutlich höher liegen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016“, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) heute veröffentlicht hat.

BDU-Präsident Ralf Strehlau sieht in den Studienergebnissen einen klaren Beleg für die positive Branchensituation. „Unternehmen suchen die Unterstützung durch Unterneh-mensberater in herausfordernden wirtschaftlichen Zeiten. Gleichzeitig sind sie bereit, leicht höhere Honorare zu akzeptieren.“

Beim Einsatz eines Beraters (Hierarchiestufe Consultant und Senior Consultant) in der Strategieberatung liegt die Tagessatz-Spanne über alle Größenklassen hinweg zwischen 825 Euro und 1.975 Euro. In der IT-Beratung reicht die Bandbreite von 750 bis 1.350 Euro, wenn Unternehmen externe Spezialisten auf der Consul-tant/Senior Consultant-Ebene einsetzen wollen.

Die Abrechnung von Nebenkosten und Reisezeiten werden in der Branche sehr unterschiedlich gehandhabt. Reisezeiten sind überwiegend in den Tagessätzen enthalten, Nebenkosten eher nicht.

Weiterhin: Zwei Drittel aller Marktteilnehmer haben innerhalb der letzten drei Jahre ihre Honorarstruktur mindestens einmal überprüft und angepasst. Rund jede zehnte Consultingfirma hat mehr als drei Preisanpas-sungen vorgenommen.

BDU

Studien-Hintergrund:

Für die Studie wurden die Befragungsergebnisse von insgesamt 203 Unternehmensberatungsgesellschaften einbezogen. Die Befragung erfolgte online in der Zeit von Juni 2016 bis August 2016. Die Studie enthält u.a. relevante Kennziffern zu Honorarhöhen und Honorarkalkulationen, Honorarmodellen und -findung, Vergabeentscheidung sowie Rechnungsstellung. Die Differenzierung in der Auswertung erfolgte nach acht verschiedenen Größenklassen sowie vier Umsatzschwerpunkten in Beratungsfeldern.

Download Pressemitteilung unter: http://www.bdu.de/pressemitteilungen
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