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Das desaströse A400M-Programm wirbelt viel Staub auf - und der schlägt sich auf der Airbus-Bilanz nieder. - Bild: Airbus

Zudem wurde das Konzernergebnis für das vierte Quartal 2016 erheblich durch negative Wechselkurseffekte im übrigen Finanzergebnis belastet. Umsatz und operatives Ergebnis lagen dagegen über den Markterwartungen.

Der Umsatz wuchs in den drei Monaten per Ende Dezember um 11 Prozent auf 23,9 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Einmaleffekten stieg um 16 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro.

Der Nettoverlust belief sich auf 816 Millionen Euro oder 1,06 Euro je Aktie, nach einem Gewinn von 796 Millionen oder 1,02 Euro je Anteil im Vorjahr.

Analysten hatten ein bereinigtes EBIT von 1,343 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 710 Millionen bzw 1,27 Euro je Aktie bei Einnahmen von 22,8 Milliarden Euro erwartet.

Der A400M macht Airbus schon seit Jahren Probleme. Das Management habe eine Neubewertung der industriellen Programmkosten durchgeführt, die nun auch eine Schätzung des wirtschaftlichen Risikos beinhalte. Dass Kunden Zahlungen zurückhalten, werde insbesondere in den Jahren 2017 und 2018 belastend wirken, warnte Airbus.

Für 2017 rechnet Airbus vor Fusionen und Übernahmen mit einem Wachstum des bereinigten EBIT und des bereinigten Gewinns pro Aktie im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu 2016.

Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen im Gesamtjahr lag bei 1,16 Milliarden Euro. Er werde 2017 voraussichtlich mit dem des Jahres 2016 vergleichbar sein, teilte das Unternehmen mit.

Airbus A350-1000 absolviert Jungfernflug

  • Wenn der Airbus A350-1000 im Jahr 2017 den Dienst aufnimmt, soll es die Effektivität der Airlines um 25 Prozent im Vergleich zum Mitbewerber steigern. - Bild: Airbus

    Wenn der Airbus A350-1000 im Jahr 2017 den Dienst aufnimmt, soll es die Effektivität der Airlines um 25 Prozent im Vergleich zum Mitbewerber steigern. - Bild: Airbus

  • Wie bei der kürzeren Version A350-900 ist der Airbus-A350-1000-Rumpf aus Kohlefaserverstärkungs-Kunststoff (CFK) gebaut und in einem 221-Zoll-Querschnitt bemessen. - Bild: Airbus

    Wie bei der kürzeren Version A350-900 ist der Airbus-A350-1000-Rumpf aus Kohlefaserverstärkungs-Kunststoff (CFK) gebaut und in einem 221-Zoll-Querschnitt bemessen. - Bild: Airbus

  • Die Crew des Jungfernfluges des Airbus A350-1000 (v.l.): Experimental Test Pilot Frank Chapman, Flight Test Engineer Stéphane Vaux, Patrick du Ché, Head of Flight and Integration Tests, Flight Test Engineer Gérard Maisonneuve, Emanuele Costanzo, Head of the Flight Test Division’s Energy Group und Experimental Test Pilot Hugues van der Stichel. - Bild: Airbus

    Die Crew des Jungfernfluges des Airbus A350-1000 (v.l.): Experimental Test Pilot Frank Chapman, Flight Test Engineer Stéphane Vaux, Patrick du Ché, Head of Flight and Integration Tests, Flight Test Engineer Gérard Maisonneuve, Emanuele Costanzo, Head of the Flight Test Division’s Energy Group und Experimental Test Pilot Hugues van der Stichel. - Bild: Airbus

  • Der erste Airbus A350-1000, hier beim Jungfernflug am 24. November, wird als MSN059 bezeichnet, also der 59. A350 XWB-Jetliner von Airbus. - Bild: Airbus

    Der erste Airbus A350-1000, hier beim Jungfernflug am 24. November, wird als MSN059 bezeichnet, also der 59. A350 XWB-Jetliner von Airbus. - Bild: Airbus

  • Um 15 Uhr Ortszeit landete das erste von drei A350-1000 Entwicklungsflugzeugen - MSN059 - nach dem Jungefernflug, der vier Stunden und 18 Minuten dauerte, am Flughafen Toulouse-Blagnac in Frankreich. - Bild: Airbus

    Um 15 Uhr Ortszeit landete das erste von drei A350-1000 Entwicklungsflugzeugen - MSN059 - nach dem Jungefernflug, der vier Stunden und 18 Minuten dauerte, am Flughafen Toulouse-Blagnac in Frankreich. - Bild: Airbus

  • Airbus Präsident und CEO Fabrice Brégier war beim Jungefernflug des A350-1000 natürlich anwesend. - Bild: Airbus

    Airbus Präsident und CEO Fabrice Brégier war beim Jungefernflug des A350-1000 natürlich anwesend. - Bild: Airbus

  • Wie die meisten Airbus-Jets, führte der erste A350-1000 seinen Erstflug vom Flughafen Toulouse-Blagnac im Südwesten Frankreichs durch - vor den Augen von vielen Zuschauern. - Bild: Airbus

    Wie die meisten Airbus-Jets, führte der erste A350-1000 seinen Erstflug vom Flughafen Toulouse-Blagnac im Südwesten Frankreichs durch - vor den Augen von vielen Zuschauern. - Bild: Airbus