Hurrikan

Hurrikan "Harvey" hat große Schäden in den USA angerichtet. - Bild: Pixabay

Die Raffinerie ist eine der größten in den USA. "Der Komplex befindet sich in einem sicheren und systematischen Prozess des Herunterfahrens", so Sprecherin Suann Guthrie in einem Statement des Unternehmens. "Sicherheit ist unsere oberste Priorität und wir ergreifen alle Maßnahmen, um die Auswirkungen auf Region und Mitarbeiter durch das Herunterfahren so klein wie möglich zu halten".

Die Raffinerie liegt am für die Ölindustrie wichtigen Houston Ship Channel. Wie der Konzern mitteilte, erfolge der Schritt aufgrund von Einschränkungen für die Schifffahrt, ausgelöst durch Hurrikan "Harvey", der mittlerweile auf einen Tropensturm zurückgestuft wurde.

Die Schließung der Raffinerie in Baytown und anderen Standorten an der Golfküste könnte in den kommenden Tagen und Wochen zu Engpässen bei der Benzinversorgung führen.

Schon am Samstag Kapazitäten reduziert

Der Energiekonzern Exxon hatte den Betrieb in der Baytown-Raffinerie in Texas schon am Samstag heruntergefahren. "Aufgrund der Schließung des Houston Ship Channel wurden die Kapazitäten der Raffinerie in Baytown angepasst", teilte das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt mit. "Wir arbeiten mit der Hafenverwaltung in Houston weiter zusammen, um einen sicheren Transport zu gewährleisten, wenn die Verhältnisse im Kanal dies zulassen", hieß es weiter.

Voestalpine teilte am Sonntag mit, dass das Werk in Corpus Christi in Texas den Hurrikan "Harvey" ohne wesentliche Schäden überstanden hat. In den kommenden Tagen bestehe allerdings noch Überschwemmungsgefahr, hieß es in einer Mitteilung. Der Konzern werde zudem umgehend einen Soforthilfefonds für die durch den Hurrikan betroffenen Mitarbeiter einrichten und darüber hinaus auch einen finanziellen Beitrag zur raschen Unterstützung der Region und seiner Bewohner leisten.