Die Deutsche Luftwaffe kämpft laut "Spiegel" mit weiteren Mängeln am Transportflugzeug A400M. -

Die Deutsche Luftwaffe kämpft laut "Spiegel" mit weiteren Mängeln am Transportflugzeug A400M. - Bild: Airbus/Reymondon

Die Deutsche Luftwaffe kämpft laut “Spiegel” mit weiteren Mängeln am Transportflugzeug A400M. An wichtigen Bolzen – sie halten das Heckruder des Flugzeugs – seien Defekte festgestellt worden.

Diese seien auf eine mangelnde Qualitätskontrolle beim Hersteller Airbus zurückzuführen, berichtete das Nachrichtenmagazin am Freitag vorab.

Mangelnde Qualitätskontrolle von Airbus

Das einzige Exemplar des Transportflugzeugs bei der Bundeswehr stehe derzeit am Boden, weil die Ursache für den Absturz eines A400M Anfang Mai noch nicht zweifelsfrei geklärt sei, berichtet der Spiegel weiter. Wegen der immer neuen Verzögerungen bei der Maschine habe die Luftwaffe bereits einen teuren Notflugplan erstellt.

Damit die Bundeswehr in den kommenden Jahren noch über Transportflieger und besonders über sogenannte geschützte Modelle mit einer Raketenabwehr verfüge, sollen die Transall-Flugzeuge vom Typ C-160 nun bis 2021 fliegen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke