Der Schmiermittelkonzern Fuchs Petrolub hält weiter Ausschau nach Übernahmezielen. "Wir haben

Der Schmiermittelkonzern Fuchs Petrolub hält weiter Ausschau nach Übernahmezielen. "Wir haben einen festen organischen Wachstumsplan, investieren viel in Werke, in Forschung und Entwicklung", so Fuchs. - Bild: Fuchs Petrolub

Der Schmiermittelkonzern Fuchs Petrolub hält weiter Ausschau nach Übernahmezielen. “Wir haben einen festen organischen Wachstumsplan, investieren viel in Werke, in Forschung und Entwicklung”, so Fuchs.

“Wenn wir diesen Plan komplementieren können durch strategische Akquisitionen, dann werden wir auch künftig zukaufen – vorausgesetzt, es gibt interessante und finanzierbare Ziele.”, sagte Fuchs-Petrolub-Chef Stefan Fuchs der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag.

Mit einer Vorsteuerrendite von 15,7 Prozent (2014) und 16,3 Prozent im ersten Halbjahr 2015 sieht sich Fuchs im Rahmen des eigenen Rendite-Zielkorridors von 15 bis 16 Prozent. “Wir wollen mit dieser Größenordnung dann eher den Umsatz ausbauen als die Rendite noch mit aller Gewalt um einen halben Prozentpunkt anzuheben”, sagte Fuchs.

Das Chinageschäft, das rund ein Drittel zum gesamten Asienumsatz beisteuert, verläuft laut Fuchs trotz der nachlassenden Dynamik der Wirtschaft in dem Land noch immer zufriedenstellend. “Wir hatten ein gutes zweites Quartal in China. Die Wolken sind erkennbar, aber wir sind dort sehr breit aufgestellt und können Schwankungen gut abfedern.” Er glaube auch nicht, dass es auf Dauer zu einer fundamentalen Schwäche in dem Land kommt, ergänzte er.

Eine Veränderung der Eigentümerstruktur – 53 Prozent der Stammaktien liegen bei der Familie Fuchs – steht laut Stefan Fuchs nicht zur Diskussion. “Die Unabhängigkeit, die unsere Familie der Firma als Ankeraktionär bietet, ist elementarer Bestandteil der Firmenstrategie. Nicht in einen großen Mineralöl- oder Chemiekonzern eingegliedert zu sein, erlaubt es uns, flexibel und agil im Markt zu reagieren.”

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht