Die Wincor Nixdorf AG will ihr Geschäft angesichts des andauernden Preisverfalls im

Die Wincor Nixdorf AG will ihr Geschäft angesichts des andauernden Preisverfalls im Hardware-Geschäft wieder nachhaltig auf Kurs bringen. - Bild: Siemens

Die Wincor Nixdorf AG will ihr Geschäft angesichts des andauernden Preisverfalls im Hardware-Geschäft wieder nachhaltig auf Kurs bringen.

Dazu brachte der Geldautomatenhersteller und Anbieter von IT-Diensten ein Restrukturierungsprogramm auf den Weg, im Zuge dessen sich die Paderborner beschleunigt zu einem Software- und IT-Services-Unternehmen umbauen wollen. Zudem müssen in den kommenden drei Jahren rund 1.100 Mitarbeiter ihren Hut nehmen.

Vor knapp zwei Wochen hatte der MDAX-Konzern Anleger mit einer Umsatz- und Gewinnwarnung verschreckt. Damals hatte Wincor Nixdorf mitgeteilt, dass das im laufenden Geschäftsjahr ursprünglich angepeilte moderate Umsatzwachstum sowie eine im Vergleich zum Vorjahr überproportionale Gewinnsteigerung wegen des schwächelnden Hardware-Geschäfts nicht zu erreichen sei.

Für das Geschäftsjahr 2014/15 geht Wincor Nixdorf nun von einem Umsatzrückgang von 3 bis 5 Prozent aus. Das EBITA vor Restrukturierungsmaßnahmen soll bei 100 Millionen Euro liegen. Abzüglich der mit 80 Millionen Euro veanschlagten Restrukturierungskosten schätzt Wincor Nixdorf das verbleibende EBITA auf 20 Millionen Euro.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht