Anke Rehlinger, SPD

Saarlands Ressortchefin Anke Rehlinger von der SPD und ihre Kollegen aus den anderen Bundesländern wollen in Zukunft die mittelständischen Autozulieferer bei ihrem Transformationsprozess stärker unterstützen. - Bild: SPD Saar

"Wir wollen, dass die mittelständischen Unternehmen, die vor einem Riesen-Transformationsprozess stehen, diesen auch bewältigen können", sagte die Vorsitzende der Konferenz der Wirtschaftsminister der Länder, Saarlands Ressortchefin Anke Rehlinger (SPD), am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Ein entsprechender Beschluss über neue Förderung solle bei dem Treffen der Minister bis Donnerstag auf den Weg gebracht werden.

Die Mittelständler stünden auf dem Weg hin zu neuer Antriebstechnik und zu autonom fahrenden Autos mitsamt der Digitalisierung unter einem "enormen Innovations- und Anpassungsdruck": "Und bei dieser Umstellung braucht es eben angepasste Förderinstrumente." Die saarländische Vize-Regierungschefin mahnte, nicht nur auf die Autohersteller zu schauen, für die die kommende Umstellung "auch schon ein Kraftakt" sei.

Neue Arbeitsplätze sind möglich

Man müsse aufpassen, dass die finanziell schwächeren Zulieferer "nicht hinten runterfallen". Neue Arbeitsplätze und neue Geschäftsmodelle seien durchaus möglich. "Aber dabei darf man gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht alleine lassen." Alleine im Saarland gebe es 44 000 Beschäftigte im Automobilsektor.

Beim Treffen der Länder-Wirtschaftsminister, das am Mittwochnachmittag begann, soll es auch um die Folgen eines möglichen Handelskriegs mit den USA und um Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel im Gesundheitssektor und im Gastgewerbe gehen.