für das neue Verwaltungs- und Produktionsgebäude der Würth Elektronik ICS in Waldzimmern. (Bild:

für das neue Verwaltungs- und Produktionsgebäude der Würth Elektronik ICS in Waldzimmern. (Bild: Würth Elektronik)

Würth Elektronik ICS legt den Grundstein für ein neues Verwaltungs- und Produktionsgebäude in Waldzimmern.

WALDZIMMERN (sp). In Waldzimmern baut die Würth Elektronik ICS GmbH & Co. KG ein neues Produktions- und Verwaltungsgebäude, welches fünf aktuelle Standorte in Öhringen, Pfedelbach und Waldbach unter einem Dach vereinen wird. Das Investitionsvolumen für den Neubau beträgt knapp 15 Mio. Euro.

Anfang Mai legte die Würth Konzernführung mit Prof. Dr. mult. h.c. Reinhold Würth als Ehrengast den Grundstein für das neue Gebäude. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird Anfang 2014 gerechnet. Mit knapp 15 Mio ist das Projekt eine der größten Investitionen der Würth-Gruppe in diesem Jahr.

„Wir sind sehr froh, dass wir heute den Grundstein für das Wachstum in den kommenden Jahren legen dürfen und mit diesem Schritt aus fünf Standorten wieder einen machen und alle Mitarbeiter wieder unter einem Dach vereinen können“, so Dr. Klaus Wittig und Albrecht Faber, die beiden Geschäftsführer der Würth Elektronik ICS.

Die bestehenden Produktionsstätten in Öhringen und Pfedelbach haben ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Mit dem stetigen Wachstum der letzten 10 Jahre stieg auch die Anzahl der Mitarbeiter an den Standorten in Öhringen und Pfedelbach von 75 auf 213. Dies machte das Ausweichen auf neue Standorte notwendig. In 2011 wurde ein Teil der Verwaltung in die gemieteten Büroräumlichkeiten in Pfedelbach verlagert. 2012 kam es zur weiteren Auslagerung der Bereiche Entwicklung und Technik nach Waldbach. Im Herbst 2012 ist auch der Bereich Printed Electronics (ehemalige Würth Elektronik FLATcomp Systems GmbH & Co. KG) von Pforzheim nach Öhringen umgezogen und hat dort seine Aktivitäten aufgebaut. Mit einer Produktinnovation, der sogenannten Direktsteckung, wurde ein weiterer Unternehmensbereich innerhalb der Würth Elektronik ICS gegründet. Der neue Unternehmensbereich Direktsteckung bietet Lösungen für eine neue Form von Verbindungstechnologien für elektronische Baugruppen und Komponenten. Das neue Gebäude soll nun die fünf Standorte sowie die zwei Unternehmensbereiche unter einem Dach vereinen und das weitere Wachstum des Unternehmens sicherstellen.

Würth Elektronik ist tief in der Region Hohenlohe verwurzelt. Hier hat die Geschichte des Unternehmens angefangen. Durch die Nähe zu den Würth Elektronik Unternehmen in Niedernhall und Waldenburg ergeben sich viele Vorteile und Synergien für die Unternehmensgruppe.

Der neue Standort umfasst eine Nutzfläche von etwa 11 000 m², 5 400 m² davon sind als Produktionsfläche vorgesehen. Das Gebäude ist so konzipiert, dass sämtliche Bereiche unabhängig voneinander erweitert werden können. Im neuen Gebäude werden zahlreiche soziale Einrichtungen wie eine großzügige Kantine, oder auch Sportmöglichkeiten Platz finden.

Das Gebäude wird energetisch nach neuesten Maßstäben errichtet. Auf Gesundheitsschutz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird ebenso geachtet wie darauf, Abfall zu reduzieren und Verschmutzung zu minimieren. „Natürlich hatten wir bei den Planungen auch ein Augenmerk darauf gelegt, Betriebskosten zu reduzieren indem wir beispielsweise Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung in Produktionsverfahren, Logistikabläufen und Steuerungsmechanismen gleich mitberücksichtigt haben“, so Dr. Klaus Wittig.
Die bestehenden Verfahren werden im neuen Gebäudekomplex weiter verfeinert und intelligent vernetzt. Das Gebäude ist sehr flexibel nutzbar und bietet die Möglichkeit, neue Produktionslinien und –verfahren schnell in die bestehende Struktur zu integrieren.

Die Würth Elektronik ICS Gruppe beschäftigt heute an seinen Standorten in Hohenlohe, Frankreich und USA etwa 230 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 41 Mio. Euro im Jahre 2012.