Materialfluss, Industrieservice, Umsatz, Intralogistik, Würth

Investitionen in das modernste Logistikzentrum für Industriebelieferung in Europa sowie Neugründungen in internationalen Wachstumsmärkten sorgen für die Stärkung des Würth Industrial Network. - Bild: Würth

Bis Ende 2016 wurde in den Industriepark Würth eine Summe von über 207 Millionen Euro investiert. In die Erweiterung des modernsten Logistikzentrums für Industriebelieferung in Europa wurden mit dem Bau des neuen Hochregallagers bisher in Summe rund 13,5 Millionen Euro investiert, wodurch weitere 49.000 neue Palettenplätze entstehen. Das neue Hochregallager wird an einen bestehenden Gebäudekomplex unmittelbar angeschlossen und ist mit einer Höhe von 45 Metern, einer Breite von 25 Metern und einer Länge von 120 Metern ein imposantes Bauwerk.Die Erweiterung des Logistikzentrums ist nicht nur ein Signal für den Standort in Bad Mergentheim, sondern auch ein eindeutiges Bekenntnis der Würth Industrie Service zu Europa.

C-Teile-Lieferung bis zu 2.200 Kilometern

Insgesamt erhalten Kunden in über 20.000 Standorten in mehr als 25 Ländern ihre Produktions- und Betriebsmittel mit maximaler Versorgungssicherheit unmittelbar an den Verbrauchsort. Das Logistikzentrum hat im letzten Jahr so mehr als 79.000 Tonnen Ware und über 4,2 Millionen Positionen verlassen. Kunden in einer Distanz von bis zu 2.200 Kilometer erhalten direkt aus Bad Mergentheim ihre C-Teile-Bedarfe. Hierdurch ist es möglich ein europaweites Qualitätsniveau der Serviceleistungen, nachhaltige Investitionen in Prozesstechnik sowie langfristig ausgerichtete Logistikkonzepte und die Qualifizierung von Fachkräften zu realisieren. Neben der Logistik werden weitere Funktionen wie Einkauf zentral abgebildet und auch eine flächendeckende, einheitliche IT-Landschaft sowie einheitliche C-Teile-Systeme für die Kunden geschaffen.

Ausblick 2017

Produktinnovationen erfordern den Ausbau von Kapazitäten, neue Technologien passen nicht in etablierte Prozessmuster, Verlagerungen in ein internationales Produktionsnetzwerk sind an der Tagesordnung, Fabriken befinden sich im Wandel der Zeit, Informationen und Daten bedingen ein ganzheitliches Management – selten war der Aktivitätsgrad der produzierenden Industrie so hoch wie aktuell. Die strategische Ausrichtung des C-Teile-Managements auf Industrie 4.0 und Digitalisierung ist auch im Geschäftsjahr 2017 elementarer Bestandteil der Unternehmensstrategie. Weiterhin ist die persönliche, weltweite Kundenbetreuung für das Geschäftsmodell der Würth Industrie Service essentiell.

Weiterhin bleiben Investitionen in neue Märkte sowie in die Stärkung der internationalen Geschäftseinheiten im Fokus. Dadurch ist eine noch intensivere Konzentration auf die Bedürfnisse der Kunden in den einzelnen Ländern gegeben.

Würth Industrieservice