Für 2018 will Würth Industrie Service vor allem in Personal sowie in die Weiterentwicklung digitaler Lösungen für das C-Teile-Management investieren

Für 2018 will Würth Industrie Service vor allem in Personal sowie in die Weiterentwicklung digitaler Lösungen für das C-Teile-Management investieren. - Bild: Würth

„Das vergangene Jahr war in jeder Hinsicht erfolgreich“, freut sich Rainer Bürkert, Geschäftsbereichsleiter der Würth-Gruppe und Geschäftsführer von Würth Industrie Service. „Wir haben nicht nur unseren Umsatz zweistellig gesteigert, sondern 2017 unter anderem mit dem erweiterten Logistikzentrum auch den Grundstein für weiteres Wachstum gelegt.“ Mit einem Gesamtumsatz von 504 Millionen Euro und einer Umsatzsteigerung von rund 11 Prozent setzt Würth Industrie Service seinen Expansionskurs nach eigener Aussage weiter fort. Das internationale Würth Industrial Network mit 56 Gesellschaften in 40 Ländern erzielte 2017 insgesamt einen Umsatz von 1,48 Milliarden Euro.

Industrie 4.0 als Innovationstreiber beim C-Teile-Management

Wichtige Treiber sind praktische Anwendungen zum C-Teile-Management im Zusammenhang mit Industrie 4.0, Digitalisierung, Automatisierung und Robotik. Auch 2018 legt Würth Industrie Service deshalb laut Mitteilung den Fokus auf die Entwicklung neuartiger Lösungen sowie die Weiterentwicklung der Systeme. 

Mit der Kernmarke „CPS – C-Produkt-Service“ bietet die Würth Industrie Service den produzierenden Industriekunden individuell zugeschnittene, logistische Beschaffungs- und Versorgungskonzepte wie scannerunterstützte Regalsysteme, automa¬tisierte elektronische Bestellsysteme oder eine Just-in-time-Versorgung mittels Kanban-Behältersystemen. Dabei erfolgt die Belieferung der Kunden direkt an die Fertigungslinie in die Produktion.

„Es hat sich bewährt, diese Lösungen konsequent weiterzuentwickeln“, sagt Rainer Bürkert. „In Kombination mit unserem über eine Million Artikel starken Produktportfolio garantieren wir unseren Industriekunden eine maximale Prozess- und Versorgungssicherheit – das zahlt sich aus.“ Spezialisierte Fachkräfte und Expertenteams für verschiedene Produktgruppen wie Arbeitsschutz, Chemie, Sonder- und Zeichnungsteile sowie Arbeitsplatzgestaltung sorgen für die bedarfsoptimierte Nutzung und den Einsatz beim Kunden vor Ort.

Qualifizierte Mitarbeiter sind das Herzstück des Erfolgs

Neben den technischen Lösungen und der Produktkompetenz steht für Würth Industrie Service vor allem die Mitarbeiterentwicklung im Vordergrund. „Ohne unsere kompetenten und hoch motivierten Mitarbeiter wäre ein derartiges Wachstum nicht möglich“, bekräftigt Rainer Bürkert. Die Mitarbeiterzahl stieg von 1.420 auf aktuell 1.489; gleichzeitig bildet Würth Industrie Service im laufenden Jahr mehr als 185 Nachwuchsfachkräfte aus. Dabei legt das Unternehmen großen Wert auf moderne Lernformen wie eLearning. „Um unsere Kunden auch mit Blick auf die Digitalisierung adäquat zu bedienen, sind qualifizierte Mitarbeiter unser Kapital“, so Rainer Bürkert. „Wir sind daher stets auf der Suche nach Fachkräften für unsere IT und den Logistik-Bereich.“ 

Erweitertes Logistikzentrum und akkreditiertes Prüflabor

Würth Industrie Service hat 2017 erneut in die Erweiterung des modernsten Logistikzentrums für Industriebelieferung in Europa investiert. Ein neues vollautomatisches Hochregallager erhöht die Kapazität um über 49.000 auf aktuell 150.000 Palettenstellplätze, 650.000 Lagerplätze umfasst die Logistik insgesamt.  Seit April 2017 ist außerdem das unternehmenseigene Prüflabor offiziell nach DIN EN ISO/IEC 17025 zertifiziert und für aktuell 24 normgerechte Verfahren als Prüfstelle akkreditiert. 2018 ist eine Erweiterung der Akkreditierung geplant. 

Fachforum geht in die zweite Runde

Nach der erfolgreichen Premiere des Fachforums für C-Teile-Management 2017 wird Würth Industrie Service auch 2018 in Bad Mergentheim ein Expertenforum zu den Herausforderungen für die Logistikbranche in der Industrie 4.0 veranstalten. „Die erste Veranstaltung mit über 500 Gästen hat uns gezeigt, dass wir damit den Nerv der Zeit treffen“, so Rainer Bürkert. Auch abseits des Fachforums war der Drillberg 2017 Anziehungspunkt für über 4.000 Gäste, darunter regionale, nationale und internationale Kunden, Geschäftspartner, Schulklassen und Besucher der Ausstellung „Führungskultur rund um den Trillberg – einst und jetzt“.

Würth Industrie Service