• Mercedes-Benz Concept X-Klasse: Erster Ausblick auf den neuen Pickup mit Stern. - Bild: Daimler

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"Mit dem Pickup schließen wir eine der letzten Lücken in unserem Portfolio", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche. In der Transporter-Sparte Vans werde auf diese Weise eine neue, vierte Baureihe hinzukommen. Der Pickup entsteht dabei in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Nissan. Die X-Klasse basiert auf der vorhandenen Nissan-Plattform, auch bei den Motoren kooperieren die Unternehmen.

Das Unternehmen wolle das Fahrzeug "weg vom Offraoder und hin zum modernen Lifestyle" bringen, sagte Mornhinweg auf einer Vorab-Präsentation des Konzeptfahrzeugs in Sindelfingen. Ähnlich wie vor zwanzig Jahren schon der SUV werde auch der Pickup einen Wandel zum urbanen Fahrzeug durchmachen, sagte der Manager weiter. Auch unter den Geländewagen habe es damals zunächst nur die G-Klasse und den Land Rover gegeben, bevor sich das Produkt SUV immer mehr durchgesetzt habe. Für den Pickup sieht Mornhinweg einen ähnlichen Weg.

Für die Fahrt zum Strand oder zur Oper

Der 5-Sitzer X-Klasse soll dementsprechend einerseits für die Fahrt durch Wald und Wiesen dienen. Andererseits soll der sportliche Pickup auch am Wochenende in der Stadt, auf dem Weg zur Oper oder auf dem Weg mit der Familie an den Strand taugen, sagte Mornhinweg. Zielgruppe sind dementsprechend Familien, Sportler mit großer Ausrüstung, Bauunternehmer und andere Handwerker oder auch Landbesitzer wie Rinderzüchter in Argentinien oder Sojabauern in Brasilien, sagte Mornhinweg.

Daimler habe sich bewusst für das Segment des mittelgroßen Pickup entschieden, sagte Mornhinweg weiter. In dem Segment würden derzeit rund 2 Millionen Stück weltweit verkauft, Tendenz steigend. In den nächsten zehn Jahren rechnet das Unternehmen weltweit mit einem Wachstum von 40 Prozent in diesem Segment.

Die Kernmärkte für Daimlers Pickup werden Argentinien, Brasilien, Südafrika und Australien sein. Aktuell hätten mittelgroße Pickups mit rund 14 Prozent des Gesamtmarktes in Australien den größten Marktanteil, gefolgt von Argentinien mit knapp 12 Prozent. In Europa ist der Anteil hingegen verschwindend gering. Nach Unternehmensangaben kaufen aktuell lediglich 0,5 Prozent der Deutschen einen Pickup. In anderen europäischen Ländern sieht es ähnlich aus.

Volker Mornhinweg
Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans. - Bild: Daimler

Modellfamilie ausgeschlossen

Für die USA, den Pickup-Markt schlechthin, ist die X-Klasse hingegen eigentlich zu klein. Denn die amerikanischen Pickups sind noch deutlich größer. Das Segment der großen Pickups haben zudem die heimischen Hersteller GM, Ford und Chrysler schon unter sich aufgeteilt. Man führe in den USA jedoch ständig Marktanalysen und Umfragen durch und schließe nicht aus, die X-Klasse auch dort auf den Markt zu bringen, sagte Mornhinweg. Auch China sei grundsätzlich ein Markt für Pickups, der sei jedoch extrem niedrigpreisig, sagte er weiter.

Eine Modellfamilie an Pickups schloss der Manager hingegen aus. "Wir gehen weder in das Segment der großen, noch der kleinen Pickups", sagte er. Es werde bei der X-Klasse bleiben. Wie viele Verkäufe sich Daimler künftig von der X-Klasse verspricht, dazu wollte sich Mornhinweg nicht äußern. Auch einen Kaufpreis wollte er noch nicht nennen. "Der Preis wird wettbewerbsfähig sein", sagte er lediglich.

Im nächsten Jahr startet die Produktion im Nissan-Werk in Barcelona und das Fahrzeug wird von dort nach Europa, Südafrika und Australien exportiert. Für den lateinamerikanischen Markt wird die X-Klasse im argentinischen Werk in Cordoba ab dem Jahr 2018 vom Band laufen.