Satya Nadella

Microsoft-Chef Satya Nadella erklärte, der Konzern mache "starke Fortschritte" in jedem seiner drei Geschäftsbereiche. Microsofts Windows-Smartphones kommen allerdings bislang nur auf einen ganz kleinen Marktanteil. - Bild: Microsoft

Der Softwarekonzern meldete für die drei Monate von Juli bis September einen Gewinn von 4,62 Milliarden US-Dollar nach 4,54 Milliarden im Vorjahr. Je Aktie verdiente der Softwareriese 57 Cent. Bereinigt um Sonderposten lag der Gewinn bei 67 Cent. Analysten hatten hier im Mittel 59 Cent erwartet.

Microsoft berichtet seine Geschäftszahlen erstmals auf Basis von nur noch drei statt zuvor sechs Geschäftsbereichen, um mehr Gewicht auf sein Mobil- und Cloud-Geschäft zu legen. Das Unternehmen und andere Technologiefirmen haben ihren Fokus auf cloud-basierte Produkte gelegt, als die Nachfrage nach klassischen PC zurückging. CEO Satya Nadella erklärte am Donnerstag, der Konzern mache "starke Fortschritte" in jedem der drei Bereiche. Microsofts Windows-Smartphones kommen allerdings bislang nur auf einen ganz kleinen Marktanteil.

Der Umsatz ging vor allen wegen der schwachen Nachfrage nach klassischen Rechnern mit entsprechenden Einbußen bei den Lizenzen für Windows und Office erneut zurück. Er sank um 12 Prozent auf 20,38 Milliarden Dollar. Beobachter hatten Microsoft 21,03 Milliarden zugetraut. Die Marge verbesserte sich auf 64,6 von 64,3 Prozent.

Im Smartphone-Geschäft hat der Konzern nach schleppenden Verkäufen seine Strategie geändert und konzentriert sich bei den Windows-Smartphones nicht mehr auf den Massenmarkt, sondern auf Nischen. Dazu zählen etwa Unternehmenskunden, mit denen sich Microsoft einen Wettbewerbsvorteil erhofft.