ZF Getriebemontage

Für ZF Friedrichshafen hätte ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union womöglich ernst zu nehmende Folgen auf das eigene Geschäft. - Bild: ZF

In Großbritannien habe ZF "eine bedeutende Wertschöpfung", sagte ZF-Finanzchef Konstantin Sauer im Gespräch mit Dow Jones Newswires.

Im vergangenen Jahr hat ZF in Grobritannien immerhin knapp 2 Milliarden Euro umgesetzt. "Zu unseren großen Kunden in Großbritannien zählt insbesondere Jaguar Land Rover", sagte Sauer. Die eigene Produktion sei von einem Brexit "eher weniger betroffen", sagte er. Insgesamt erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr Umsätze von gut 29 Milliarden Euro.

Zwar sei es derzeit noch zu früh, um "seriös" die Folgen eines Brexit auf das eigene Geschäft vorherzusagen, schränkte der Manager ein. Handelshemmnisse könnten seiner Meinung nach jedoch ein Problem darstellen. "Lieferungen von ZF von Europa nach Großbritannien wären potenziell betroffen - oder wenn Kunden sich zum Beispiel aufgrund höherer Zölle oder Steuern gegen ein britisches Auto entscheiden", mahnte der Manager.

Die Top 10 der Automobilzulieferer weltweit

  • Michelin

    Michelin, der Reifenhersteller aus Frankreich belegt Platz zehn. Der Umsatz von 21.199 Millionen Euro reichte nicht aus, um den neunten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. - Bild: Michelin

  • Johnson Controls

    Als einzige US-amerikanische Firma in den Top Ten kommt Johnson Controls auf Platz neun. Der Hersteller von Sitzen und Start-Stopp-Batterien setzte 23.866 Millionen Euro um – und rutschte damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze ab. - Bild: Johnson Controls

  • Bridgestone/Firestone

    Der weltweit größte Reifenhersteller Bridgestone/Firestone aus Japan erreicht mit einem Umsatz 24.094 Millionen Euro Platz acht. - Bild: Bridgestone/Firestone

  • Aisin

    Von Platz acht auf Platz sieben konnte sich Aisin verbessern. Der Hersteller von Getriebe, Bremssystemen, Karosserie- und Motorenteilen setzte 24.104 Millionen Euro um. - Bild: Aisin

  • ZF Friedrichshafen

    Einen großen Sprung machte ZF Friedrichshafen, der Konzern verbesserte sich von Platz elf in 2014, auf jetzt Platz sechs mit einem Umsatz von 27.434 Millionen Euro. ZF stellt Fahrwerks- und Antriebssysteme, aber auch Elektronik und Software her. - Bild: ZF Friedrichshafen

  • Hyundai Mobis

    Cockpit-, Frontend- und Chassismodule aus Südkorea: Hyundai Mobis belegt mit einem Umsatz von 28.096 Millionen Euro Platz fünf. - Bild: Hyundai Mobis

  • Magna

    Den vierten Platz macht Magna: Der kanadische Konzern stellt hauptsächlich Karosserie- und Fahrwerksysteme sowie Exterieur-Ausstattungen her. Der Umsatz betrug 29.408 Millionen Euro. - Bild: Magna

  • Denso

    Der japanische Hersteller Denso belegt mit einem Umsatz von 34.292 Millionen Euro Platz drei. Das Unternehmen produziert Klimasysteme, Motorsteuerungen und Human-Machine-Interfaces. - Bild: Denso

  • Continental

    Wie im Vorjahr auf Platz zwei: Continental. Der Umsatz des Reifenherstellers, der auch Brems-, Fahrwerk- und Sicherheitssysteme produziert, betrug 39.232 Millionen Euro. - Bild: Continental

  • Bosch

    Den ersten Platz belegt Bosch. Der Hersteller von Antriebs-, Sicherheits- und Komfortsystemen nimmt den Spitzenplatz ein, so wie bereits im letzten Jahr. Der Umsatz betrug 41.700 Millionen Euro. - Bild: Bosch