Knorr Bremse, Haldex, ZF Friedrichshafen, Übernahme, gescheitert

Knorr-Bremse, die ebenfalls für Haldex bietet, hat sich nach dem Scheitern von ZF zuversichtlich gezeigt, mit dem eigenen und bis 5. Dezember laufenden Angebot gute Erfolgschancen zu haben.

"ZF nimmt zur Kenntnis, dass die Aktionäre von Haldex sich dazu entschieden haben, das empfohlene Angebot nicht anzunehmen", erklärte das Unternehmen. "Das Ziel von ZF, am weiteren Erfolg von Haldex beteiligt zu sein, bleibt unberührt." Mit einem Anteil von 21,67 Prozent des gesamten Aktien- und Stimmrechtskapitals sei ZF aktuell der größte Aktionär von Haldex.

"Wir stehen jetzt für konstruktive Gespräche mit den anderen Aktionären von Haldex über die weitere Entwicklung des Unternehmens zur Verfügung", so Stefan Sommer, CEO der ZF Friedrichshafen AG. ZF werde keine der bereits angedienten Aktien kaufen. Bis zum Ende der Annahmefrist seien 9,59 Prozent des gesamten Aktienkapitals von Haldex getendert worden.

ZF Friedrichshafen und der Münchener Zulieferer Knorr-Bremse hatten sich in den vergangenen Wochen einen Übernahmekampf um das schwedische Unternehmen geliefert und sich gegenseitig mit ihren Offerten an die Haldex-Aktionäre überboten.

Während ZF 120 schwedische Kronen (rund 12,50 Euro) pro Haldex-Anteilsschein bot, lag die Offerte von Knorr-Bremse mit 125 Kronen noch darüber. ZF sicherte sich jedoch die Zustimmung des schwedischen Managements, auch weil der Friedrichshafener Stiftungskonzern bereits alle kartellrechtlichen Genehmigungen erhalten hatte.

Knorr-Bremse zuversichtlich

Angesichts des Scheiterns von ZF Friedrichshafen äußerte sich der Kontrahent zuversichtlich. "Die Tatsache, dass die Mehrheit der Aktionäre ihre Aktien ZF nicht angedient hat, bestätigt, dass wir das bessere Angebot gemacht haben", teilte Knorr-Bremse unmittelbar mit.

Aktionäre können bis zum 5. Dezember ihre Aktien Knorr-Bremse andienen. "Mit Blick auf die kartellrechtliche Prüfung sind wir unverändert zuversichtlich, alle erforderlichen Kartellfreigaben zu erhalten."

Ganz überraschend kommt das Scheitern von ZF nicht. Der Zulieferer hatte bereits am Dienstagabend mitgeteilt, die Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent und einer Aktie wohl verfehlt zu haben. "Es sieht derzeit nicht danach aus, als würden wir die Schwelle erreichen", hatte ein Sprecher zu Dow Jones Newswires gesagt.

Die 50 größten Familienunternehmen Deutschlands (2)

  • Platz 25: Droege Group mit 9.200 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 49.600 Mitarbeiter. - Bild: Droege Group/Screenshot

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  • Platz 24: Liebherr mit 9.237 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 41.545 Mitarbeiter. - Bild: Liebherr

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  • Platz 23: Maxingvest AG mit 10.050 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 29.712 Mitarbeiter. - Bild: Maxingvest

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  • Platz 22: Würth mit 11.047 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 68.978 Mitarbeiter. - Bild: Würth

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  • Platz 21: Mahle mit 11.486 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 75.635 Mitarbeiter. - Bild: Mahle

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  • Platz 20: Otto mit 12.057 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 54.037 Mitarbeiter. - Bild: Otto

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  • Platz 19: Oetker mit 12.226 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 30.787 Mitarbeiter. - Bild: Oetker

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  • Platz 18: Merck mit 12.845 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 49.613 Mitarbeiter. - Bild: Merck

    Platz 18: Merck mit 12.845 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 49.613 Mitarbeiter. - Bild: Merck

  • Platz 17: Heraeus Holding mit 12.900 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 12.477 Mitarbeiter. - Bild: Heraeus

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  • Platz 16: Schaeffler mit 13.226 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 84.198 Mitarbeiter. - Bild: Schaeffler

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  • Platz 15: Heidelberg Cement mit 13.465 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 45.453 Mitarbeiter. - Bild: HeidelbergCement

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  • Platz 14: Boehringer Ingelheim mit 14.798 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 47.501 Mitarbeiter. - Bild: Boehringer Ingelheim

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  • Platz 13: Marquard & Bahls mit 15.288 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 8.809 Mitarbeiter. - Bild: Marquard & Bahls

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  • Platz 12: Fresenius Medical Care mit 15.020 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 104.033 Mitarbeiter. - Bild: Fresenius Medical Care

    Platz 12: Fresenius Medical Care mit 15.020 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 104.033 Mitarbeiter. - Bild: Fresenius Medical Care

  • Platz 11: Bertelsmann mit 17.141 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 117.249 Mitarbeiter. - Bild: Bertelsmann

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  • Platz 10: Henkel mit 18.089 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 49.750 Mitarbeiter. - Bild: Henkel

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  • Platz 9: Phoenix Pharmahandel mit 22.568 Mio. Umsat (Angabe: IFF), 28.922 Mitarbeiter. - Bild: Phoenix

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  • Platz 8: Fresenius mit 27.626 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 222.305 Mitarbeiter. - Bild: Fresenius

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  • Platz 7: Continental mit 39.232 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 207.899 Mitarbeiter. - Bild: Continental

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  • Platz 6: Aldi (Nord/Süd) mit 62.200 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 250.00 Mitarbeiter. - Bild: Aldi Nord/Süd

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  • Platz 5: Metro mit 59.219 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 226.895 Mitarbeiter. - Bild: Metro

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  • Platz 4: Bosch mit 70.607 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 374.778 Mitarbeiter. - Bild: Bosch

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  • Platz 3: Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland, ...) mit  79.300 Mio. Umsatz (Angabe: Handelsbatt), 350.000 Mitarbeiter. - Bild: Schwarz-Gruppe

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  • Platz 2: BMW Group mit 92.175 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 122.244 Mitarbeiter. - Bild: BMW Group

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  • Platz 1: Volkswagen mit 213.292 Mio. Umsatz (Angabe: IFF), 610.076 Mitarbeiter. - Bild: Volkswagen

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