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Der Autozulieferer ZF hat den US-Anbieter TRW Automotive im vergangenen Jahr übernommen.

Zuvor hatte ZF bereits den Vertrieb und den Einkauf integriert.

Nach Angaben von ZF entsteht durch den Zusammenschluss weltweit die zweitgrößte Service-Organisation, also das Geschäft mit Ersatzteilen. In der neuen Organisation werde der Name TRW als Produktmarke erhalten bleiben und das bisherige Portfolio neben Sachs, Lemförder, Boge und Openmatics ergänzen. Der Bereich beschäftige rund 8.000 Mitarbeiter und erziele einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro, teilte ZF weiter mit.

ZF hatte TRW Automotive in einem milliardenschweren Deal übernommen. Während ZF insbesondere Getriebe und Produkte der Antriebstechnik herstellt, ist TRW Zulieferer für Produkte aus der Sicherheitstechnik. "Die Zukunft des autonomen Fahrens wird nicht nur in der Entwicklung vorangetrieben", sagte ZF-Chef Stefan Sommer. Die Service-Organisation sei "eine wichtige Triebfeder", damit neue Fahrzeuge von jeder Werkstatt gewartet werden könnten, sagte er.