Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen stellt sich organisatorisch neu auf und will dadurch effizienter werden. Die bestehenden fünf Unternehmensbereiche sollen per Anfang 2011 vier Divisionen zugeordnet werden, um die Orientierung am Markt und am Kunden zu stärken.

FRANKFURT (DJ/ilk). “Die historisch gewachsene ZF-Struktur passt nicht mehr zu den Bedürfnissen unserer Kunden”, sagte Vorstandschef Hans-Georg Härter im Anschluss an eine Aufsichtsratssitzung. Die neuen Divisionen sollen ab 2011 die Pkw-Antriebstechnik, die Pkw-Fahrwerktechnik, die Nutzfahrzeugtechnik und die Industrietechnik sein. Das eigenständige Geschäftsfeld ZF Services bleibt von den Änderungen ebenso unangetastet wie das Gemeinschaftsunternehmen ZF Lenksysteme, an dem die Robert Bosch GmbH die Hälfte hält. Um die Neuordnung organisatorisch umzusetzen, werden die meisten deutschen ZF-Töchter bald mit der ZF Friedrichshafen AG verschmolzen. “ZF-Produkte zu einem Kompetenzfeld wie Pkw-Antriebstechnik oder Nutzfahrzeugtechnik sind derzeit über mehrere Unternehmensbereiche und Geschäftsfelder verteilt”, sagte Härter. Dies führe dazu, dass Kunden statt mit nur einem Ansprechpartner mit mehreren verhandelten. “Das regeln wir nun kundenfreundlicher und damit effizienter.”