FRANKFURT (Dow Jones/ks)–Das entspricht einem Plus von 38% im Vergleich zum Krisenjahr 2009 und ist mehr als jemals zuvor. Mit dem Erlösplus einher geht die “deutliche Rückkehr in die Gewinnzone”.

Damit erfüllt das sich nahezu vollständig in Besitz der städtischen Zeppelin-Stiftung befindliche Unternehmen die eigenen Ziele: ZF Friedrichshafen hatte Einnahmen von mehr als 12 Mrd Euro und schwarze Zahlen angepeilt.

Im Jahr 2009, eines der schwierigsten der Unternehmensgeschichte, litt ZF schwer unter der Krise in der Automobilindustrie, mit der das Unternehmen fast 85% seines Umsatzes macht. Die Einnahmen brachen um ein Viertel auf 9,37 (Vorjahr: 12,50) Mrd Euro ein, und das in fast allen Marktsegmenten und Regionen. Operativ schrieb der Zulieferer einen Verlust von 361 Mio Euro, nachdem er im Vorjahr noch 768 Mio Euro verdient hatte. Unter dem Strich lag das Minus sogar bei 437 (Vj: Gewinn von 422) Mio Euro.

Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Härter erklärte am Dienstag, man habe die Krise hinter sich gelassen. “Wir haben unerwartet schnell in die Erfolgsspur zurück gefunden”.