ZF und BAIC

Ziel des geplanten Joint Ventures ist die Komponentenfertigung für Elektromobilität in China. - Bild: ZF

„China ist der größte und dynamischste Markt für die Elektromobilität – das Reich der Mitte spielt eine Schlüsselrolle bei der raschen Verbreitung dieser zukunftsträchtigen Antriebstechnologie“, erklärt ZF-Produktionsvorstand Michael Hankel. „Daher freut uns, dass die BAIC-Gruppe ihre seit drei Jahren bestehende Zusammenarbeit mit uns vertiefen und sich künftig aus dem umfassenden ZF-Produktportfolio elektronischer Antriebskomponenten bedienen will.“

Im Beisein von ZF-Vorstand Michael Hankel und dem BHAP-Vorsitzenden Han Yonggui unterzeichneten Jörg Grotendorst, Leiter der ZF-Division E-Mobility, und Chen Bao, BHAP-Geschäftsführer, auf der IAA in Frankfurt eine Vereinbarung mit der BAIC-Tochterfirma.

„ZF ist uns seit Jahren und dem chinesischen Markt seit Jahrzehnten verbunden“, betont der BHAP-Vorsitzende Han Yonggui. „Das breite Know-how von ZF unter anderem in der konventionellen wie auch elektrischen Antriebstechnologie überzeugt uns, dass wir mit diesem verlässlichen Partner an unserer Seite im Markt der Elektromobilität künftig eine noch bedeutsamere Rolle spielen werden.“

ZF in der Region Asien-Pazifik und in China

Mit 22 Prozent am Konzernumsatz zählt die Region Asien-Pazifik zu den wichtigsten Märkten der ZF Friedrichshafen AG. Der Umsatz in dieser Region betrug im Jahr 2016 rund 7,6 Milliarden Euro. In China als größtem Teilmarkt der Region Asien-Pazifik erzielte ZF mit 13.700 Mitarbeitern einen Umsatz von annähernd sechs Milliarden Euro. In der gesamten Region beschäftigt ZF mehr als 17.000 Menschen.

Mit Material von ZF