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Jenoptik hat 2016 seine Ziele erreicht. - Bild: Jenoptik

Dabei trugen alle Segmente zum Wachstum bei. Der TecDAX-Konzern selbst hatte für das vergangene Jahr ein Erlösziel von 680 Millionen bis 700 Millionen Euro ausgegeben. Analysten hatten dem Jenaer Unternehmen im Mittel 689 Millionen Euro Umsatz und damit etwas mehr zugetraut.

Das EBIT stieg überproportional zum Umsatz um circa 12 auf über 68 Millionen Euro. Analysten hatten mit 67 Millionen Euro etwas weniger erwartet.

Die EBIT-Marge verbesserte sich entsprechend auf rund 10 Prozent von 9,2 Prozent im Jahr 2015. Jenoptik selbst war zuletzt davon ausgegangen, dass die Marge am oberen Ende der in Aussicht gestellten Bandbreite von 9,0 bis 9,5 Prozent liegen wird.

Der Auftragseingang zog auf über 730 Millionen Euro von 637 Millionen im Jahr 2015 an. Analysten hatten dagegen lediglich Ordereingänge von 725 Millionen Euro prognostiziert. "Nach dem guten Verlauf von Januar bis September 2016 hat die Dynamik unseres Geschäftes besonders im vierten Quartal noch einmal zugelegt, so dass wir unsere Ziele teilweise sogar übererfüllt haben", sagte der Mitte 2017 aussscheidende Vorstandsvorsitzende Michael Mertin.

Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher ergänzte: "Unser Ausblick für 2017 ist auf Basis der aktuellen Konjunkturaussichten sowie der soliden Auftrags- und Projektpipeline positiv." Sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis sollen zulegen.

Bis 2018 soll der Umsatz des Photonik-Konzerns auf rund 800 Millionen Euro steigen und die EBIT-Marge etwa 10 Prozent erreichen.