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Volkswagen will 30.000 Stellen abbauen. - Bild: Pixabay

Die diversen Maßnahmen wurden laut Volkswagen von Vorstand und Gesamtbetriebsrat in einem "Zukunftspakt" festgelegt. Er leite die Rückkehr der Marke auf einen profitablen Wachstumskurs ein. Das Programm für die deutschen Standorte mit ihren rund 120.000 Mitarbeitern soll laut einer Mitteilung des VW-Konzerns die Wettbewerbsfähigkeit der Marke Volkswagen deutlich verbessern und das Unternehmen zukunftsfest machen.

Mit dem Programm würden die Voraussetzungen geschaffen, Volkswagen vom Autobauer zum Mobilitätsdienstleister zu machen. Im Mittelpunkt stünde eine Neuorientierung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Bereits 2020 will die Marke Volkswagen völlig neu aufgestellt sein.

Wie der Konzern mitteilte, sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Die Reduzierung um rund 23.000 Arbeitsplätze erfolge sozialverträglich. Zugleich sollen in Zukunftsfeldern rund 9.000 Stellen entstehen.

Konkret soll der Zukunftspakt bis zum Jahr 2020 zu einem positiven Ergebniseffekt in Höhe von 3,7 Milliarden Euro jährlich führen; davon entfallen 3,0 Milliarden Euro auf die deutschen Standorte. Die dort geplanten Investitionen in Zukunftsthemen belaufen sich in den kommenden Jahren auf insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro.

Der "Zukunftspakt" im Detail

  • Durch Einsparungen und Effizienzsteigerungen in allen Bereichen und an allen Standorten in Deutschland erwartet das Unternehmen einen positiven jährlichen Ergebniseffekt von rund drei Milliarden Euro ab 2020. Auch die Regionen außerhalb Deutschlands tragen zur nachhaltigen Ergebnisverbesserung bei. Über eigene Aktionsprogramme steuern sie zusätzlich rund 700 Millionen Euro zum Zukunftspakt bei. Die gesamten Ergebnisverbesserungen betragen damit 3,7 Milliarden Euro.
  • Der Zukunftspakt soll die Produktivität in den deutschen Werken um rund 25 Prozent erhöhen und die operative Umsatzrendite auf vier Prozent bis 2020 steigern.
  • Um Volkswagen auf den Zukunftsfeldern E-Mobilität und Digitalisierung an die Spitze der Branche zu bringen, investiert Volkswagen massiv in neue Technologien. Die deutschen Standorte steigen in die Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen und -komponenten ein. Es wird eine Pilotanlage für Batteriezellen und Zellmodule aufgebaut. Zugleich werden die konventionellen Bereiche zukunftssicher aufgestellt. Insgesamt investiert Volkswagen 3,5 Milliarden Euro in den Umbau des Unternehmens.
  • In den Zukunftsfeldern sollen an verschiedenen Standorten neue Kompetenzen aufgebaut und rund 9.000 zusätzliche, zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen werden. Volkswagen wird diese Stellen überwiegend mit bereits vorhandenen Mitarbeitern besetzen und auch Spezialisten von außen einstellen. Über die nächsten Jahre baut Volkswagen in Deutschland gleichzeitig entlang der demographischen Kurve bis zu 23.000 Arbeitsplätze über Fluktuation und Altersteilzeit ab. Dies erfolgt ausdrücklich ohne betriebsbedingte Kündigungen.
  • Der Zukunftspakt enthält Vereinbarungen für neue, zukunftsweisende Fahrzeugprojekte. Die Fertigung von E-Fahrzeugen auf Basis des modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) übernehmen die Werke Wolfsburg und Zwickau. Durch Investitionen in die E-Mobilität schafft Volkswagen an diesen Standorten zukunftssichere Arbeitsplätze. Darüber hinaus sichert das Unternehmen die Fahrzeugbaustandorte weiter ab. Das Werk Emden erhält zur effizienten Auslastung ein weiteres Modell. In Wolfsburg wird künftig mit einem Konzernprodukt ein zusätzliches Fahrzeug produziert.
  • Die deutschen Leitwerke der Komponente teilen sich die Zukunftsthemen auf. Braunschweig wird weiterhin das Batteriesystem für den Modularen Querbaukasten (MQB) fertigen und zusätzlich das Batteriesystem für den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) entwickeln und fertigen. Kassel wird den MEB-Antrieb entwickeln und neben der E-Getriebefertigung den Zusammenbau des Gesamtsystems verantworten. Salzgitter wird MEB-Antriebskomponenten fertigen und zuliefern. Gleichzeitig baut der Standort Kompetenzen und eine Pilotanlage für Batteriezellen und Zellmodule auf.
  • Die Umsetzung des Zukunftspakts startet umgehend, die genannten Zielgrößen sind verbindlich. Die Fortschritte bei den vereinbarten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung wie auch bei den vereinbarten Zukunftsinvestitionen werden in den kommenden Jahren fortlaufend überprüft.

Volkswagen

Trotz Dieselgate: VW einer der leistungsstärksten Autobauer

  • Platz 1: Toyota Mirai. - Bild: Toyota

    Platz 1: Toyota Mirai. - Bild: Toyota

  • Platz 2: Daimler. - Bild: Daimler

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  • Platz 3: Volkswagen-Konzern. - Bild: VW

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  • Platz 4: General Motors mit Tochtermarke Opel. - Bild: Opel

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  • Platz 5: BMW. - Bild: BMW

    Platz 5: BMW. - Bild: BMW

  • Platz 6: Honda CR-V. - Bild: Honda

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  • Platz 7: PSA-Konzern. - Bild: PSA

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  • Platz 8: Hyundai/Kia. - Bild: Hyundai

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  • Platz 9: Subaru. - Bild: Subaru

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  • Platz 10: Suzuki. - Bild: Suzuki

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